Rainfarn Extrakt – 100 ml
Rainfarn zählt zu den markantesten heimischen Kräuterpflanzen: kräftig aromatisch, mit leuchtend gelben knopfförmigen Blütenständen und einer ungewöhnlich variablen Pflanzenchemie. Der Rainfarn Extrakt von Hildegard and more wird mit Rainfarn aus eigenem Anbau hergestellt und verbindet den Pflanzenrohstoff mit Alkohol und destilliertem Wasser. Wissenschaftlich besonders interessant ist, dass Tanacetum vulgare je nach Herkunft und Chemotyp sehr unterschiedliche Profile flüchtiger Pflanzenstoffe entwickeln kann – von Thujon und Campher bis zu 1,8-Cineol oder Chrysanthenylverbindungen. Daneben enthält die Pflanze zahlreiche nichtflüchtige Naturstoffe wie Flavonoide, Phenolsäuren, Gerbstoffe und Sesquiterpenlactone. Der Extrakt enthält 60 % vol. Alkohol und wird in einer 100-ml-Braunglasflasche mit Pipettenaufsatz angeboten.
Rainfarn, Alkohol und destilliertes Wasser
Der Rainfarn Extrakt gehört zu den übersichtlich zusammengesetzten Einzelpflanzen-Extrakten von Hildegard and more.
Nach der aktuell vorliegenden Produktdeklaration enthält der Extrakt:
- •Rainfarn aus eigenem Anbau
- •Alkohol
- •destilliertes Wasser
Der Alkoholgehalt des fertigen Produktes beträgt 60 % vol.
Besonders hervorzuheben ist der Pflanzenrohstoff selbst:Der Rainfarn stammt laut aktueller Produktdeklaration aus eigenem Anbau.
Was den Rainfarn Extrakt auszeichnet
Rainfarn aus Eigenanbau
Der verwendete Rainfarn stammt laut aktueller Produktdeklaration aus eigenem Anbau und bildet die einzige pflanzliche Grundlage des Extraktes.
Außergewöhnlich variable Pflanze
Rainfarn besitzt zahlreiche natürliche Chemotypen. Thujon kann dominieren – muss es aber nicht. Andere Pflanzen sind beispielsweise stärker durch Campher oder 1,8-Cineol geprägt.
Braunglas mit Pipette
Die 100-ml-Braunglasflasche reduziert den direkten Lichteinfall und ermöglicht mit der Pipette eine saubere und kontrollierte Entnahme kleiner Flüssigkeitsmengen.
Tanacetum vulgare – der Rainfarn
Der Rainfarn trägt den botanischen Namen Tanacetum vulgare L. und gehört zur Familie der Korbblütler – den Asteraceae.
Royal Botanic Gardens, Kew, führt Tanacetum vulgare als anerkannte Art mit natürlichem Verbreitungsgebiet in den gemäßigten Regionen Eurasiens.Deutschland gehört zum natürlichen Areal.
Auch FloraWeb führt Rainfarn als in Deutschland einheimische Art.Die mehrjährige Pflanze erreicht etwa 30 bis 160 cm Höhe und besitzt einen ausgeprägt aromatischen Geruch.
Besonders auffällig sind die zahlreichen gelben Blütenköpfchen.Sie bestehen fast ausschließlich aus Röhrenblüten und wirken dadurch wie kleine gelbe Knöpfe.
Gelbe Blütenköpfchen ohne typische „Blütenblätter“
Rainfarn gehört zu den Pflanzen, die auch ohne botanische Vorkenntnisse vergleichsweise leicht wiederzuerkennen sind.
Typische Merkmale sind:
- •aufrechter, im oberen Bereich verzweigter Wuchs,
- •fiederteilige, kräftig gegliederte Blätter,
- •zahlreiche kleine gelbe Blütenköpfchen,
- •fast vollständig fehlende auffällige Zungenblüten,
- •ein kräftiger aromatischer Pflanzengeruch.
FloraWeb nennt als typische Blütezeit hauptsächlich Juli bis September, teilweise bis in den Herbst hinein.
Rainfarn ist deutlich komplexer als nur „Thujon“
Rainfarn wird häufig fast ausschließlich über seinen Thujongehalt beschrieben.Das wird der chemischen Vielfalt der Pflanze jedoch nicht gerecht.
Wissenschaftliche Untersuchungen beschreiben unter anderem:
- •Monoterpene und weitere flüchtige Bestandteile
- •Phenolsäuren
- •Flavonoide
- •Gerbstoffe beziehungsweise Tannine
- •Sesquiterpenlactone
- •Terpenoide
- •Fettsäuren und weitere Naturstoffe
Eine moderne UHPLC-HRMS-Untersuchung unterschiedlicher Rainfarnextrakte identifizierte sogar 107 verschiedene Verbindungen aus mehreren Stoffgruppen.
→ Umfassende chemische Charakterisierung von Tanacetum vulgare
Bekannt – aber keineswegs immer der dominierende Rainfarnstoff
Thujon gehört zu den bekanntesten natürlichen Bestandteilen des Rainfarns.
Chemisch handelt es sich um ein bicyclisches Monoterpenketon.In Pflanzen treten insbesondere zwei Formen auf:
- •α-Thujon
- •β-Thujon
Die Konzentration kann zwischen verschiedenen Rainfarnpflanzen allerdings außerordentlich stark schwanken.
Daher ist die Aussage „Rainfarn enthält viel Thujon“ als pauschale Beschreibung zu ungenau.Es existieren thujonreiche Pflanzen, aber ebenso Rainfarnpopulationen mit völlig anderen dominierenden Aromastoffen.
Rainfarn ist chemisch außergewöhnlich variabel
Eine besonders eindrucksvolle wissenschaftliche Untersuchung analysierte Rainfarn von 40 verschiedenen Standorten in Norwegen.
Die Forscher konnten sieben unterschiedliche Hauptchemotypen unterscheiden:
- •α-Thujon-Typ
- •β-Thujon-Typ
- •Campher-Typ
- •Chrysanthenylacetat-/Chrysanthenol-Typ
- •Chrysanthenon-Typ
- •Artemisia-Keton-/Artemisia-Alkohol-Typ
- •1,8-Cineol-Typ
Bei bestimmten β-Thujon-Chemotypen machte β-Thujon einen sehr hohen Anteil des untersuchten ätherischen Öls aus.Andere Pflanzen waren dagegen beispielsweise hauptsächlich durch Campher oder 1,8-Cineol geprägt.
Bei manchen Rainfarnpflanzen sogar der wichtigste Aromastoff
Campher ist ein weiteres Monoterpenketon, das in bestimmten Rainfarn-Chemotypen große Bedeutung besitzt.
Eine Untersuchung bulgarischen Rainfarns identifizierte beispielsweise Campher als Hauptbestandteil des dort analysierten ätherischen Öls.Daneben wurden unter anderem Chrysanthenylacetat, cis-Verbenol, Thujon und 1,8-Cineol gefunden.
Auch Untersuchungen aus unterschiedlichen europäischen Regionen zeigen, dass Campher und Thujon teilweise gegensätzlich stark ausgeprägt sein können.
Diese natürliche Variabilität macht deutlich, warum eine konkrete Rainfarncharge analytisch untersucht werden müsste, bevor quantitative Aussagen zu einzelnen flüchtigen Stoffen möglich wären.
Ein vielfältiges ätherisches Pflanzenprofil
Neben Thujon und Campher können im ätherischen Öl des Rainfarns zahlreiche weitere Verbindungen auftreten.
Dazu gehören abhängig von Pflanzenherkunft und Chemotyp beispielsweise:
- •1,8-Cineol
- •α-Pinen
- •β-Pinen
- •Borneol
- •Bornylacetat
- •Chrysanthenon
- •Chrysanthenylacetat
- •Germacren D
Rainfarn besitzt daher keinen einzigen universellen „Rainfarngeruch“, sondern kann chemisch sehr unterschiedlich zusammengesetzt sein.
Eine besonders wichtige Unterscheidung
Bei Aussagen über Thujon, Campher und andere leichtflüchtige Terpene muss zwischen verschiedenen Zubereitungsformen unterschieden werden.
Ein ätherisches Öl wird typischerweise durch Destillation gewonnen und konzentriert vor allem flüchtige Verbindungen.
Der hier angebotene Rainfarn Extrakt ist dagegen ein alkoholisch-wässriger Pflanzenextrakt.Dieser kann zusätzlich zahlreiche nichtflüchtige beziehungsweise weniger flüchtige Naturstoffe enthalten.
Deshalb dürfen Prozentangaben aus Untersuchungen ätherischer Rainfarnöle nicht als Gehaltsangaben für diesen Extrakt übernommen werden.
Für HAM037 ist kein definierter Thujon-, Campher- oder 1,8-Cineol-Gehalt ausgewiesen.
Chlorogensäure, Rosmarinsäure und Flavonoide
Neben den aromatischen Terpenen enthält Rainfarn ein interessantes Spektrum phenolischer Verbindungen.
Eine moderne HPLC-Untersuchung von Tanacetum-vulgare-Extrakten identifizierte unter anderem:
- •Chlorogensäure
- •Rosmarinsäure
- •Luteolin-7-O-glucosid
Weitere Untersuchungen beschreiben zusätzlich unterschiedliche Flavonoide, Phenolsäuren und Tannine.
Diese Stoffgruppen sind für einen hydroalkoholischen Pflanzenextrakt besonders interessant, weil sie bei einer reinen Analyse des ätherischen Öls weitgehend außerhalb des Blickfeldes liegen.
Ein weit verbreiteter pflanzlicher Phenolstoff
Chlorogensäure gehört chemisch zu den Caffeoylchinasäuren.Sie kommt in zahlreichen Pflanzen vor und wurde auch in Rainfarnextrakten analytisch nachgewiesen.
Eine aktuelle Untersuchung mehrerer wild wachsender Pflanzen fand Chlorogensäure ebenfalls in Tanacetum vulgare.
Zusätzlich enthielten die untersuchten Rainfarnblätter besonders hohe Mengen an Flavonoiden.
Luteolin, Jaceosidin, Eupatorin und weitere Verbindungen
Rainfarn besitzt auch ein vielseitiges Flavonoidprofil.
In unterschiedlichen wissenschaftlichen Untersuchungen wurden beispielsweise beschrieben:
- •Luteolin beziehungsweise Luteolin-Glykoside
- •Jaceosidin
- •Eupatorin
- •Chrysoeriol
- •Diosmetin
- •weitere methoxylierte und glykosylierte Flavonoide.
Die einzelnen Studien verwendeten unterschiedliche Extraktionsverfahren.Daher können diese Befunde nicht als vollständige Inhaltsstoffliste oder Mengenangabe des fertigen HAM037 verstanden werden.
Auch Tannine gehören zum Rainfarnprofil
Rainfarnblätter können erhebliche Mengen phenolischer Gerbstoffe enthalten.
Eine aktuelle Untersuchung wild wachsender Tanacetum-vulgare-Populationen aus Lettland analysierte Blätter und Blüten getrennt.Dabei zeigten sich deutliche Unterschiede zwischen Standorten und Pflanzenteilen.
Die untersuchten Blattextrakte waren besonders tanninreich.Gleichzeitig schwankte auch der analytisch erfasste Thujongehalt deutlich zwischen den Proben.
Das unterstreicht erneut, dass bei Rainfarn weder Polyphenol- noch Thujonwerte ohne konkrete Produktanalyse verallgemeinert werden sollten.
→ Aktuelle chemische Charakterisierung von Rainfarnblättern und -blüten
Eine weitere charakteristische Naturstoffgruppe
Neben Monoterpenen und Polyphenolen bildet Rainfarn verschiedene Sesquiterpenlactone.
Diese Stoffgruppe ist bei vielen Korbblütlern verbreitet.Für Tanacetum vulgare wurden bereits früh verschiedene Lactone aus den oberirdischen Pflanzenteilen isoliert.
In einzelnen wissenschaftlichen Extrakten wurde unter anderem Parthenolid nachgewiesen.
Parthenolid ist besonders aus dem verwandten Mutterkraut Tanacetum parthenium bekannt, kann aber auch in bestimmten Rainfarnproben auftreten.
Auch hier gilt:Das Vorkommen in einer bestimmten Forschungsprobe bedeutet nicht, dass der Hildegard-and-more-Extrakt einen definierten Parthenolidgehalt besitzt.
Warum der Stoff regulatorisch besonders beachtet wird
Thujon gehört zu den toxikologisch relevanten Naturstoffen verschiedener aromatischer Pflanzen.
Die Europäische Arzneimittel-Agentur hat deshalb ein eigenes öffentliches wissenschaftliches Dokument zur Verwendung thujonhaltiger pflanzlicher Arzneimittel veröffentlicht.
Die EMA nennt Rainfarn ausdrücklich unter den Pflanzen, deren ätherische Öle Thujon in sehr unterschiedlichen Mengen enthalten können.
Für eine sachgerechte Sicherheitsbewertung ist daher nicht allein entscheidend, dass eine Pflanze Thujon bilden kann, sondern wie viel Thujon ein konkretes Produkt tatsächlich enthält und in welcher Menge es verwendet wird.
Für HAM037 liegt in den aktuell verfügbaren Produktinformationen kein quantifizierter Thujongehalt vor.
Rainfarn kann von nahezu thujonarm bis stark thujongeprägt variieren
Wissenschaftliche Daten zeigen eine außergewöhnlich große natürliche Bandbreite.
In einer Untersuchung von Rainfarnextrakten aus verschiedenen Regionen wurden beispielsweise deutlich unterschiedliche Thujonkonzentrationen gemessen.
Noch stärker fallen die Unterschiede bei ätherischen Ölen auf:Manche Chemotypen werden von β-Thujon dominiert, andere von Campher, Chrysanthenylverbindungen oder 1,8-Cineol.
Daraus folgt für eine seriöse Produktbeschreibung:Die bloße botanische Identität „Tanacetum vulgare“ reicht nicht aus, um einen Thujongehalt vorherzusagen.
Erst eine Analyse der konkreten Rohstoff- beziehungsweise Produktcharge könnte hierzu eine quantitative Aussage ermöglichen.
Hydroalkoholischer Rainfarn-Auszug
Der Rainfarn Extrakt besitzt einen angegebenen Alkoholgehalt von 60 % vol.
Ethanol und Wasser besitzen unterschiedliche Lösungseigenschaften.Eine alkoholisch-wässrige Mischung kann deshalb unterschiedliche Stoffgruppen aus dem Pflanzenmaterial lösen.
Dazu können – abhängig von Herstellungsverfahren und Rohstoff – beispielsweise gehören:
- •Phenolsäuren
- •Flavonoide
- •bestimmte Gerbstoffe
- •Sesquiterpenlactone
- •Teile des lipophileren beziehungsweise flüchtigen Pflanzenstoffspektrums.
Welche Stoffe tatsächlich in welcher Konzentration im fertigen Produkt vorliegen, hängt jedoch zusätzlich von Pflanzen-Flüssigkeits-Verhältnis, Zerkleinerung, Extraktionsdauer, Temperatur und weiteren Herstellungsparametern ab.
Kein ausgewiesenes Thujon- oder Einzelstoffpräparat
Für den Rainfarn Extrakt ist in den aktuell vorliegenden Produktinformationen keine Standardisierung auf einzelne Naturstoffe ausgewiesen.
Insbesondere wird kein definierter Gehalt angegeben für:
- •α-Thujon
- •β-Thujon
- •Campher
- •1,8-Cineol
- •Chrysanthenylverbindungen
- •Chlorogensäure
- •Rosmarinsäure
- •Luteolin-Glykoside
- •Parthenolid oder andere Sesquiterpenlactone.
Der Extrakt wird deshalb sachgerecht als komplexer Rainfarn-Auszug und nicht als standardisiertes Thujon- oder Terpenpräparat beschrieben.
Genetik, Standort und Ernte verändern das Profil erheblich
Rainfarn gehört zu den Pflanzen, bei denen natürliche chemische Unterschiede besonders deutlich ausgeprägt sein können.
Einfluss haben unter anderem:
- •genetischer Chemotyp,
- •Standort,
- •Boden und Nährstoffversorgung,
- •Temperatur und Sonneneinstrahlung,
- •Entwicklungsstadium,
- •Erntezeitpunkt,
- •Verhältnis von Blättern und Blüten,
- •Trocknung und Lagerung sowie
- •Extraktionsverfahren.
Leichte natürliche Unterschiede in Farbe, Geruch und Pflanzencharakter sind bei einem nicht auf Einzelstoffe standardisierten Rainfarnextrakt daher grundsätzlich nachvollziehbar.
Der historische Bezug ist deutlich stärker als bisher beschrieben
Rainfarn besitzt tatsächlich einen dokumentierten Bezug zur mittelalterlichen Pflanzenkunde Hildegards von Bingen.
In wissenschaftlicher Literatur zur Pflanzenheilkunde Hildegards wird die historische Bezeichnung „Reynfan“ beziehungsweise Rainfarn mit der heutigen Art Tanacetum vulgare gleichgesetzt.
Damit ist Rainfarn nicht lediglich eine moderne Ergänzung des heutigen Hildegard-and-more-Sortiments, sondern eine Pflanze, die bereits im mittelalterlichen Hildegard-Kontext beschrieben wurde.
Historische Anwendungen werden heute selbstverständlich kulturgeschichtlich betrachtet und nicht als moderne Dosierungs- oder Therapieempfehlungen übernommen.
→ Wissenschaftliche Publikation zu den pflanzlichen Heilmitteln Hildegards von Bingen
Mittelalterliche Verwendung ist keine moderne Anwendungsempfehlung
Die historische Verwendung von Rainfarn reicht weit zurück und umfasste sehr unterschiedliche Zubereitungen.
Heute ist zugleich wesentlich mehr über die Chemie und Toxikologie einzelner Rainfarnstoffe bekannt.Insbesondere Thujon wird regulatorisch deutlich genauer bewertet, als dies in vormoderner Pflanzenkunde möglich war.
Deshalb sollte Rainfarn historisch durchaus ausführlich beschrieben werden – die damaligen Anwendungen dürfen aber nicht unkritisch als heutige Empfehlung übernommen werden.
Gerade bei dieser Pflanze zeigt sich besonders gut, wie sich historische Pflanzenkunde und moderne Naturstoffanalytik sinnvoll ergänzen können, ohne miteinander verwechselt zu werden.
Laborergebnisse sind kein Wirkversprechen für HAM037
Rainfarn wird in zahlreichen experimentellen Studien untersucht.Dabei kommen jedoch sehr unterschiedliche Zubereitungen zum Einsatz:
- •ätherische Öle,
- •Wasserextrakte,
- •ethanolische beziehungsweise hydroalkoholische Extrakte,
- •Methanol- oder andere Labor-Extrakte sowie
- •isolierte Einzelstoffe.
Ergebnisse solcher Forschungspräparate dürfen nicht automatisch auf den Rainfarn Extrakt von Hildegard and more übertragen werden.
Die wissenschaftlichen Informationen auf dieser Seite dienen deshalb der fundierten Erklärung der Pflanze und ihrer Naturstoffgruppen – nicht als Heil-, Behandlungs- oder Vorbeugungsversprechen.
100 ml Braunglas mit Pipettenaufsatz
Der Rainfarn Extrakt wird in einer 100-ml-Braunglasflasche mit Pipettenaufsatz angeboten.
Braunglas reduziert den direkten Lichteinfall auf den Flascheninhalt und eignet sich gut zur Aufbewahrung flüssiger Pflanzenextrakte.
Die Pipette ermöglicht eine saubere und kontrollierte Entnahme kleiner Flüssigkeitsmengen.
Nach jeder Entnahme sollte die Flasche wieder sorgfältig verschlossen werden.
Familienbetrieb aus Albstadt-Ebingen
Hildegard and more ist ein Familienbetrieb aus Albstadt-Ebingen auf der Schwäbischen Alb.Der eigene Herstellerbetrieb wurde nach Angaben des Unternehmens im November 2017 gegründet.
Der Hersteller beschreibt den Anbau eigener Kräuter als Bestandteil seiner Arbeit.Beim Rainfarn Extrakt ist der verwendete Rainfarn in der aktuellen Produktdeklaration ausdrücklich als aus eigenem Anbau ausgewiesen.
Die aktuelle offizielle Herstelleranschrift lautet:
Hildegard and more
Caterina Cerasale
Johannes-Mauthe-Str. 14
72458 Albstadt-Ebingen
Produktkennzeichnung beachten
- •In der Originalflasche aufbewahren.
- •Nach jeder Entnahme sorgfältig verschließen.
- •Vor direkter Sonneneinstrahlung und starker Wärme schützen.
- •Außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.
- •Aufgrund des Alkoholgehaltes von offenen Flammen und Zündquellen fernhalten.
- •Analysedaten ätherischer Rainfarnöle nicht auf diesen Pflanzenextrakt übertragen.
- •Für die konkrete Verwendung sind die Hinweise auf der Produktverpackung beziehungsweise die Herstellerangaben maßgeblich.
Rainfarn wissenschaftlich genauer betrachtet
Botanik
Taxonomische Einordnung und natürliches Verbreitungsgebiet von Tanacetum vulgare.
Royal Botanic Gardens, Kew
Rainfarn in Deutschland
Botanische Merkmale, Lebensraum und Status von Tanacetum vulgare.
FloraWeb / Bundesamt für Naturschutz
Chemotypen
Untersuchung von Rainfarn aus 40 Standorten mit sieben unterschiedlichen Hauptchemotypen.
Umfassendes Naturstoffprofil
UHPLC-HRMS-Untersuchung mit 107 identifizierten Verbindungen aus Phenolsäuren, Flavonoiden, Terpenoiden und weiteren Stoffgruppen.
Phenolsäuren & Flavonoide
HPLC-Untersuchung mit Chlorogensäure, Rosmarinsäure und Luteolin-7-glucosid.
Blätter, Blüten & Thujon
Aktuelle Untersuchung verschiedener Rainfarnpopulationen zu Phenolen, Flavonoiden, Tanninen und variierendem Thujongehalt.
Campher-Chemotyp
Analytik eines Rainfarnöls mit Campher als Hauptbestandteil sowie Chrysanthenylacetat, Thujon, 1,8-Cineol und weiteren Monoterpenen.
Thujon & Sicherheit
Offizielle wissenschaftliche Stellungnahme der Europäischen Arzneimittel-Agentur zu Thujon in pflanzlichen Arzneimitteln.
Hildegard & Rainfarn
Wissenschaftliche Aufarbeitung pflanzlicher Heilmittel Hildegards mit Zuordnung von „Reynfan“ zu Tanacetum vulgare.
Hildegard and more
Offizielle Herstellerseite mit Informationen zum Familienbetrieb und eigenen Herstellerbetrieb.
Fragen zum Rainfarn Extrakt
Was enthält der Rainfarn Extrakt?
Wie lautet der botanische Name des Rainfarns?
Stammt der Rainfarn aus eigenem Anbau?
Enthält Rainfarn Thujon?
Wie viel Thujon enthält dieser Extrakt?
Ist Thujon immer der Hauptbestandteil von Rainfarn?
Was ist ein Chemotyp?
Ist Rainfarnextrakt dasselbe wie ätherisches Rainfarnöl?
Welche weiteren Pflanzenstoffe sind für Rainfarn bekannt?
Was ist Chlorogensäure?
Enthält Rainfarn Rosmarinsäure?
Enthält Rainfarn Flavonoide?
Was sind Sesquiterpenlactone?
Warum ist Thujon sicherheitsrelevant?
Hat Rainfarn tatsächlich einen Bezug zu Hildegard von Bingen?
Wie hoch ist der Alkoholgehalt?
Ist der Extrakt auf Thujon oder andere Pflanzenstoffe standardisiert?
Können sich einzelne Chargen unterscheiden?
Warum wird der Extrakt in Braunglas abgefüllt?
Rainfarn Extrakt auf einen Blick
- •Produkt: Rainfarn Extrakt
- •Hersteller: Hildegard and more
- •Artikelnummer: HAM037
- •Füllmenge: 100 ml
- •Pflanzlicher Bestandteil: Rainfarn aus eigenem Anbau
- •Botanische Einordnung: Tanacetum vulgare L.
- •Weitere Bestandteile: Alkohol, destilliertes Wasser
- •Alkoholgehalt: 60 % vol.
- •Form: alkoholisch-wässriger Pflanzenextrakt
- •Standardisierung: kein definierter Thujon- oder Einzelstoffgehalt ausgewiesen
- •Verpackung: 100-ml-Braunglasflasche
- •Verschluss: Pipettenaufsatz
- •Herstelleranschrift: Hildegard and more, Caterina Cerasale, Johannes-Mauthe-Str. 14, 72458 Albstadt-Ebingen




