Einstellungen
Versandland
Ihr Merkzettel ist leer.
Ihr Warenkorb ist leer.
Schnellkauf

Bitte geben Sie eine Artikelnummer ein.

MOC Extrakt, 100 ml

Art.Nr.: HAM031
MOC Extrakt, 100 ml
MOC Extrakt, 100 ml
Lieferzeit: 1-3 Tage
23,40 EUR234,00 EUR pro Liter
inkl. 19 % MwSt. zzgl. Versandkosten
In den Warenkorb
Produktbeschreibung
Hildegard and more · außergewöhnliche Vier-Pflanzen-Komposition

MOC Extrakt – 100 ml

Akeleiblätter und -blüten, Brennnessel, Galgantwurzel und Poleiminzekraut: Der MOC Extrakt von Hildegard and more verbindet vier botanisch und phytochemisch ausgesprochen unterschiedliche Pflanzenrohstoffe zu einer eigenständigen Kräuterkomposition. Akelei und Brennnessel stammen laut aktueller Produktdeklaration aus eigenem Anbau. Galgant bringt ein würziges Rhizomprofil mit Flavonoiden und Diarylheptanoiden ein, während Poleiminze durch ihr charakteristisches aromatisches Pflanzenprofil geprägt ist. Der Extrakt enthält 60 % vol. Alkohol, wird in einer 100-ml-Braunglasflasche mit Pipettenaufsatz angeboten und ist nicht zur inneren Einnahme bestimmt.

Inhalt100 ml
PflanzenAkelei · Brennnessel · Galgant · Poleiminze
Alkoholgehalt60 % vol.
Die Rezeptur

Vier Pflanzen mit völlig unterschiedlichem Charakter

Der MOC Extrakt ist kein Einzelpflanzen-Auszug, sondern eine komplexere Mischung mehrerer Pflanzenrohstoffe.

Nach der aktuell vorliegenden Produktdeklaration enthält der Extrakt:

  • •Akeleiblätter aus eigenem Anbau
  • •Akeleiblüten aus eigenem Anbau
  • •Brennnessel aus eigenem Anbau
  • •Galgantwurzel
  • •Poleiminzekraut
  • •Alkohol
  • •destilliertes Wasser

Der Alkoholgehalt des fertigen Produktes beträgt 60 % vol.

Akelei und Brennnessel stammen laut aktueller Produktdeklaration aus eigenem Anbau.Damit besitzt die Rezeptur zwei Pflanzenbestandteile, deren Herkunft ausdrücklich näher beschrieben wird.

Was bedeutet MOC?

Die Abkürzung wird nicht eigenmächtig aufgelöst

Der Produktname lautet „MOC Extrakt“.

In den aktuell verfügbaren Produktinformationen wird jedoch nicht erläutert, wofür die Abkürzung „MOC“ ausgeschrieben steht.

Deshalb wird auf dieser Produktseite bewusst keine Bedeutung erfunden oder aus den enthaltenen Pflanzen abgeleitet.Maßgeblich bleibt die offizielle Produktbezeichnung „MOC Extrakt“.

Die Zusammensetzung selbst ist dagegen klar dokumentiert und wird im Folgenden ausführlich erklärt.

Auf einen Blick

Was den MOC Extrakt besonders macht

Vier Pflanzenwelten

Akelei, Brennnessel, Galgant und Poleiminze stammen aus unterschiedlichen Pflanzenfamilien und besitzen entsprechend unterschiedliche Naturstoffprofile.

Teilweise eigener Anbau

Akeleiblätter, Akeleiblüten und Brennnessel stammen laut aktueller Produktdeklaration aus eigenem Anbau.

Braunglas mit Pipette

Die 100-ml-Braunglasflasche reduziert den direkten Lichteinfall und ermöglicht eine saubere und kontrollierte Entnahme kleiner Flüssigkeitsmengen.

Wichtige Produktvorgabe

Nicht zur inneren Einnahme bestimmt

Der MOC Extrakt ist laut aktueller Produktbeschreibung nicht zur inneren Einnahme bestimmt.

Diese Vorgabe sollte unabhängig von historischen Kräuteranwendungen oder wissenschaftlichen Untersuchungen einzelner Pflanzen konsequent eingehalten werden.

Insbesondere dürfen aus Informationen zur traditionellen Verwendung von Akelei, Brennnessel, Galgant oder Poleiminze keine eigenen Einnahme-, Dosierungs- oder Anwendungsempfehlungen für dieses Produkt abgeleitet werden.

Maßgeblich sind die konkrete Produktkennzeichnung und die Hinweise des Herstellers.

Akelei

Ein außergewöhnlicher Vertreter der Hahnenfußgewächse

Akeleien gehören zur Gattung Aquilegia innerhalb der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae).

Eine in Europa heimische und wissenschaftlich besonders gut untersuchte Art ist die Gewöhnliche Akelei Aquilegia vulgaris L.Royal Botanic Gardens, Kew, führt sie als anerkannte europäische Pflanzenart mit natürlichem Vorkommen auch in Deutschland.

Die aktuelle Produktdeklaration nennt jedoch lediglich „Akelei“ und keinen botanischen Artnamen.Deshalb wird Aquilegia vulgaris zur wissenschaftlichen Einordnung herangezogen, ohne die konkret verwendete Akeleiart ohne Herstellerbestätigung verbindlich festzulegen.

→ Aquilegia vulgaris bei Royal Botanic Gardens, Kew

Akelei richtig eingeordnet

Giftpflanze – aber „hochgiftig“ ist zu pauschal

Akelei sollte nicht verharmlost werden.Gleichzeitig ist eine möglichst genaue toxikologische Formulierung sinnvoll.

Das Institut für Veterinärpharmakologie und -toxikologie der Universität Zürich führt die wissenschaftlich untersuchte Aquilegia vulgaris als:

„Giftpflanze: schwach giftig (+)“

Damit ist die pauschale Bezeichnung „hochgiftig“ für diese Referenzart nicht angemessen.

Hinzu kommt, dass die botanische Akeleiart des konkreten MOC Extraktes in der vorliegenden Deklaration nicht näher ausgewiesen ist.

Die klare Produktvorgabe bleibt daher entscheidend:Der MOC Extrakt ist nicht zur inneren Einnahme bestimmt.

→ Aquilegia vulgaris in der Giftpflanzendatenbank der Universität Zürich

Akelei-Pflanzenchemie

Flavonoide in Blättern, Stängeln und Blüten

Die Pflanzenchemie von Aquilegia vulgaris wurde insbesondere hinsichtlich ihrer Flavonoide untersucht.

Aus Blättern und Stängeln wurden unter anderem verschiedene Flavonoidglykoside isoliert.Ein besonders charakteristischer untersuchter Stoff ist:

Isocytisosid

Chemisch handelt es sich um ein methoxyliertes Flavon-C-Glykosid.Daneben wurden verschiedene Derivate von Isocytisosid beschrieben.

→ Flavonoide aus Aquilegia vulgaris – Teil I

Apigenin & Luteolin

Weitere Flavonoidstrukturen der Akelei

Neben Isocytisosid wurden aus Aquilegia vulgaris weitere Flavonoide isoliert.Dazu gehören verschiedene Derivate von:

  • •Apigenin
  • •Luteolin
  • •Isovitexin
  • •Orientin

Interessant für dieses Produkt ist, dass wissenschaftliche Arbeiten sowohl die oberirdischen grünen Pflanzenteile als auch Akeleiblüten analysiert haben.

Das passt zur Produktdeklaration, die ausdrücklich Akeleiblätter und Akeleiblüten nennt.

Ein bestimmter Flavonoidgehalt des fertigen MOC Extraktes ist jedoch nicht ausgewiesen.

→ Apigenin- und Luteolinderivate aus Aquilegia vulgaris

→ Flavonoide verschiedener Akeleiblüten bei PubMed

Akelei & cyanogene Glykoside

Warum die Pflanze dennoch vorsichtig eingeordnet wird

Für die Gattung beziehungsweise für Aquilegia vulgaris werden in botanisch-toxikologischen Quellen auch cyanogene Glykoside beschrieben.

Cyanogene Glykoside sind pflanzliche Verbindungen, aus denen unter bestimmten Bedingungen Blausäure beziehungsweise Cyanwasserstoff freigesetzt werden kann.

Das bedeutet nicht, dass für den fertigen MOC Extrakt automatisch ein bestimmter Cyanidgehalt angenommen werden kann.Dazu wäre eine produktspezifische Analyse erforderlich.

Es erklärt jedoch, warum Akelei fachlich nicht wie ein gewöhnliches Küchen- oder Teekraut behandelt werden sollte.

Auch deshalb ist die Vorgabe „nicht zur inneren Einnahme bestimmt“ konsequent zu beachten.

Brennnessel

Traditionsreiche Pflanze aus eigenem Anbau

Die Brennnessel des MOC Extraktes stammt laut aktueller Produktdeklaration aus eigenem Anbau.

Wissenschaftlich besonders gut untersucht ist die Große Brennnessel Urtica dioica L.Daneben ist auch Urtica urens L. pharmazeutisch relevant.

Die aktuelle Produktdeklaration nennt lediglich „Brennnessel“ und legt weder botanische Art noch Pflanzenteil genauer fest.Deshalb werden diese nicht eigenmächtig ergänzt.

Für Brennnessel wurden unter anderem zahlreiche phenolische und polyphenolische Verbindungen beschrieben.Dazu gehören beispielsweise:

  • •Chlorogensäure beziehungsweise 5-O-Caffeoylchinasäure
  • •Kaffeesäure
  • •Ferulasäure
  • •Quercetin
  • •Rutin
  • •Isorhamnetin-Derivate

→ Aktueller Review zur Pflanzenchemie der Brennnessel

Brennnessel & EMA

Der Pflanzenteil macht einen Unterschied

Die Europäische Arzneimittel-Agentur führt Brennnesselkraut und Brennnesselwurzel getrennt.

Für Urticae herba wurde die EU-Pflanzenmonographie zuletzt 2025 überarbeitet.Sie umfasst Urtica dioica und Urtica urens.

Daneben existiert eine separate Monographie zu Urticae radix.

Das zeigt, wie wichtig es ist, Pflanzenart und Pflanzenteil nicht ungeprüft miteinander zu vermischen.Da beim MOC Extrakt nur „Brennnessel“ angegeben ist, wird hier kein bestimmter Rohstoff über die Produktdeklaration hinaus behauptet.

→ Brennnesselkraut bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur

Galgant

Würziges Ingwergewächs mit komplexer Pflanzenchemie

Galgant gehört zur Familie der Ingwergewächse (Zingiberaceae).Unter dem deutschen Namen „Galgant“ können jedoch verschiedene Arten der Gattung Alpinia verstanden werden.

Wissenschaftlich besonders intensiv untersucht ist der Kleine Galgant Alpinia officinarum Hance.

Die Produktdeklaration des MOC Extraktes nennt allerdings lediglich „Galgantwurzel“.Deshalb wird die tatsächlich eingesetzte Galgantart ohne zusätzliche Herstellerbestätigung nicht festgelegt.

Botanisch handelt es sich beim typischen verwendeten unterirdischen Galgant-Rohstoff meist um ein Rhizom – eine unterirdische Sprossachse.„Galgantwurzel“ ist die verbreitete Handelsbezeichnung.

337 beschriebene Verbindungen

Wie komplex Galgant tatsächlich ist

Ein großer wissenschaftlicher Review aus dem Jahr 2024 fasst für Alpinia officinarum insgesamt 337 beschriebene Naturstoffe zusammen.

Dazu gehören vor allem:

  • •Flavonoide
  • •Diarylheptanoide
  • •flüchtige Pflanzenstoffe
  • •Terpenverbindungen
  • •weitere sekundäre Pflanzenstoffe.

Zu den bekannten Flavonoiden gehört Galangin.Daneben wurden zahlreiche strukturell unterschiedliche Diarylheptanoide beschrieben.

Für den MOC Extrakt ist keine Standardisierung auf Galangin oder andere Galgantstoffe ausgewiesen.

→ Umfassender Review zu Alpinia officinarum bei PubMed

Poleiminze

Mentha pulegium – eine eigenständige Minzenart

Poleiminzekraut ist botanisch besonders klar zuordenbar.Die Polei-Minze trägt den wissenschaftlichen Namen Mentha pulegium L. und gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae).

FloraWeb führt sie als in Deutschland vorkommende Pflanzenart mit charakteristisch scharf-aromatischem Geruch.Royal Botanic Gardens, Kew, erkennt Mentha pulegium ebenfalls als gültige Art an.

Ihr natürliches Verbreitungsgebiet reicht von Europa und dem Mittelmeerraum bis nach Westasien und Nordafrika.

→ Polei-Minze bei FloraWeb

→ Mentha pulegium bei Royal Botanic Gardens, Kew

Poleiminze-Pflanzenchemie

Pulegon, Menthon, Menthofuran und zahlreiche weitere Naturstoffe

Poleiminze besitzt ein komplexes und stark variables aromatisches Pflanzenprofil.

Je nach Herkunft und Chemotyp wurden unter anderem beschrieben:

  • •Pulegon
  • •Isomenthon
  • •Menthon
  • •Menthofuran
  • •Piperiton
  • •1,8-Cineol
  • •Rosmarinsäure
  • •Kaffeesäure
  • •Luteolin- und Quercetinverbindungen

Die Mengenverhältnisse können zwischen verschiedenen Pflanzenherkünften erheblich schwanken.

→ Wissenschaftlicher Review zu Mentha pulegium

Poleiminzekraut ≠ ätherisches Poleiminzenöl

Eine wichtige Sicherheits- und Stoffdifferenzierung

Bei Poleiminze muss zwischen dem Pflanzenkraut und dem konzentrierten ätherischen Öl unterschieden werden.

Das ätherische Öl kann – abhängig vom Chemotyp – sehr hohe Konzentrationen von Pulegon enthalten.Konzentriertes Poleiminzenöl ist toxikologisch problematisch und darf nicht mit einem hydroalkoholischen Mehrpflanzen-Extrakt gleichgesetzt werden.

Umgekehrt lässt sich aus der Angabe „Poleiminzekraut“ nicht berechnen, wie viel Pulegon im fertigen MOC Extrakt enthalten ist.Dafür wäre eine konkrete Laboranalyse des Produktes erforderlich.

Für den MOC Extrakt ist kein standardisierter Pulegon- oder Menthofurangehalt ausgewiesen.

Vier Pflanzen – vier unterschiedliche Profile

Warum die Rezeptur botanisch so ungewöhnlich ist

  • •Akelei gehört zu den Hahnenfußgewächsen und besitzt unter anderem ein besonderes Flavonoidprofil.
  • •Brennnessel gehört zu den Urticaceae und ist reich an unterschiedlichen phenolischen Pflanzenstoffen.
  • •Galgant ist ein Ingwergewächs mit Flavonoiden, Diarylheptanoiden und aromatischen Bestandteilen.
  • •Poleiminze ist ein intensiv aromatischer Lippenblütler mit charakteristischen Monoterpenen und Polyphenolen.

Damit verbindet MOC Rohstoffe aus vier botanisch völlig verschiedenen Pflanzenfamilien.Das erklärt, warum sich die Rezeptur nicht sinnvoll auf einen einzelnen „Leitstoff“ reduzieren lässt.

60 % vol. Alkohol

Hydroalkoholischer Mehrpflanzen-Auszug

Der MOC Extrakt besitzt einen angegebenen Alkoholgehalt von 60 % vol.

Ethanol und Wasser besitzen unterschiedliche Lösungseigenschaften.Gemeinsam können sie unterschiedliche Gruppen natürlicher Pflanzenstoffe aus Pflanzenmaterial lösen.

Welche Stoffe tatsächlich in den fertigen MOC Extrakt übergehen, hängt unter anderem ab von:

  • •botanischer Identität der Rohstoffe,
  • •verwendetem Pflanzenteil,
  • •Erntezeitpunkt,
  • •Zerkleinerungsgrad,
  • •Verhältnis der vier Pflanzenbestandteile,
  • •Alkohol-Wasser-Verhältnis,
  • •Pflanzen-Flüssigkeits-Verhältnis,
  • •Extraktionsdauer und Temperatur.

Der Alkoholgehalt allein erlaubt deshalb keine Berechnung bestimmter Flavonoid-, Galangin-, Pulegon- oder Polyphenolgehalte.

Nicht standardisiert

Keine ausgewiesenen Einzelstoffgehalte

Für den MOC Extrakt ist in den aktuell vorliegenden Produktinformationen keine Standardisierung auf einzelne Pflanzenstoffe ausgewiesen.

Das betrifft beispielsweise:

  • •Isocytisosid oder andere Akeleiflavonoide,
  • •Rutin, Quercetin oder Chlorogensäure aus Brennnessel,
  • •Galangin oder Diarylheptanoide aus Galgant,
  • •Pulegon, Menthon oder Menthofuran aus Poleiminze.

Der MOC Extrakt wird deshalb sachgerecht als komplexer Mehrpflanzen-Auszug und nicht als standardisiertes Einzelstoffpräparat beschrieben.

Natürlich variabel

Vier Naturrohstoffe bedeuten viele Einflussfaktoren

Bei einem Extrakt aus vier verschiedenen Pflanzen können natürliche Schwankungen besonders ausgeprägt sein.

Einfluss haben unter anderem:

  • •Pflanzenart und Sorte,
  • •Anbau- beziehungsweise Wildstandort,
  • •Boden und Witterung,
  • •Erntezeitpunkt,
  • •Pflanzenteil,
  • •Trocknung und Lagerung,
  • •Extraktionsverfahren.

Leichte natürliche Unterschiede in Farbe, Geruch und Pflanzencharakter eines nicht auf Einzelstoffe standardisierten Extraktes sind deshalb grundsätzlich nachvollziehbar.

Wissenschaftlich sauber eingeordnet

Einzelpflanzen-Forschung ist kein Nachweis für die fertige Mischung

Zu Akelei, Brennnessel, Galgant und Poleiminze existieren zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen.

Diese Arbeiten betreffen jedoch jeweils bestimmte:

  • •Pflanzenarten,
  • •Pflanzenteile,
  • •Extraktionsverfahren,
  • •Einzelstoffe oder
  • •Labor- und Forschungspräparate.

Solche Ergebnisse dürfen nicht automatisch auf einen Mehrpflanzen-Extrakt wie MOC übertragen werden.

Die wissenschaftlichen Informationen dieser Produktseite dienen daher der Erklärung der Pflanzen und ihrer Naturstoffe – nicht als Heil-, Behandlungs- oder Vorbeugungsversprechen.

Tradition & Hildegard-Kontext

Traditionelle Pflanzenkunde ohne erfundene Originalrezeptur

Mehrere Bestandteile des MOC Extraktes besitzen eine lange europäische Kräutertradition.Galgant wird besonders eng mit der überlieferten Pflanzenkunde Hildegards von Bingen verbunden.

Auch Akelei, Brennnessel und Poleiminze sind historisch bekannte Pflanzen.

Die konkrete Kombination des MOC Extraktes sollte jedoch nicht ohne belastbare historische Quelle als mittelalterliche Originalrezeptur Hildegards von Bingen dargestellt werden.

Der Schwerpunkt liegt deshalb auf der heutigen Produktrezeptur und der modernen botanischen und phytochemischen Einordnung ihrer Bestandteile.

Verpackung

100 ml Braunglas mit Pipettenaufsatz

Der MOC Extrakt wird in einer 100-ml-Braunglasflasche mit Pipettenaufsatz angeboten.

Braunglas reduziert den direkten Lichteinfall auf den Flascheninhalt und eignet sich gut für die Aufbewahrung flüssiger Pflanzenextrakte.

Die Pipette ermöglicht eine saubere und kontrollierte Entnahme kleiner Flüssigkeitsmengen.

Nach jeder Entnahme sollte die Flasche wieder sorgfältig verschlossen werden.

Hildegard and more

Familienbetrieb aus Albstadt-Ebingen

Hildegard and more ist ein Familienbetrieb aus Albstadt-Ebingen auf der Schwäbischen Alb.Zum Sortiment gehören Kräuter, Gewürze, Extrakte, Tinkturen, Tees und weitere Naturprodukte.

Die offizielle Herstelleranschrift lautet aktuell:

Hildegard and more
Caterina Cerasale
Johannes-Mauthe-Str. 14
72458 Albstadt-Ebingen

→ Offizieller Hersteller-Shop von Hildegard and more

Aufbewahrung & Sicherheit

Produktkennzeichnung beachten

  • •Nicht zur inneren Einnahme bestimmt.
  • •In der Originalflasche aufbewahren.
  • •Nach jeder Entnahme sorgfältig verschließen.
  • •Vor direkter Sonneneinstrahlung und starker Wärme schützen.
  • •Außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • •Aufgrund des Alkoholgehaltes von offenen Flammen und Zündquellen fernhalten.
  • •Maßgeblich sind die Hinweise auf der konkreten Produktverpackung.
Weiterführende Quellen

Die Pflanzen des MOC Extraktes wissenschaftlich betrachtet

Akelei – Botanik

Taxonomische Einordnung und Verbreitung der Gewöhnlichen Akelei Aquilegia vulgaris.

Royal Botanic Gardens, Kew

Kew Plants of the World Online öffnen →

Akelei – Giftpflanzeneinordnung

Die Universität Zürich führt Aquilegia vulgaris als schwach giftige Giftpflanze.

Universität Zürich öffnen →

Akelei-Flavonoide

Untersuchungen zu Isocytisosid sowie Apigenin-, Luteolin- und weiteren Flavonoidverbindungen aus Aquilegia vulgaris.

PubMed öffnen →

Brennnessel

Aktueller umfassender Review zu phenolischen und polyphenolischen Verbindungen von Urtica dioica.

PubMed öffnen →

Brennnesselkraut & EMA

Aktuelle europäische Pflanzenmonographie zu Urtica dioica und Urtica urens, herba.

EMA-Monographie öffnen →

Galgant

Umfassender Review zu Alpinia officinarum mit 337 beschriebenen Naturstoffen, darunter Flavonoide, Diarylheptanoide und flüchtige Pflanzenstoffe.

PubMed öffnen →

Poleiminze – Botanik

Botanische Einordnung der Polei-Minze Mentha pulegium als in Deutschland vorkommende Minzenart.

FloraWeb

FloraWeb öffnen →

Poleiminze – Pflanzenchemie

Review zu Pulegon, Menthon, Menthofuran, Flavonoiden, Phenolsäuren und toxikologischen Aspekten von Mentha pulegium.

PubMed öffnen →

Hildegard and more

Offizielle Herstellerseite und Produktbereich für Extrakte und Tinkturen.

Hersteller-Shop öffnen →

Häufige Fragen

Fragen zum MOC Extrakt

Was enthält der MOC Extrakt?
Die aktuell vorliegende Produktdeklaration nennt Akeleiblätter und Akeleiblüten aus eigenem Anbau, Brennnessel aus eigenem Anbau, Galgantwurzel, Poleiminzekraut, Alkohol und destilliertes Wasser.
Wofür steht die Abkürzung MOC?
In den aktuell verfügbaren Produktinformationen ist keine ausgeschriebene Bedeutung der Bezeichnung MOC dokumentiert. Deshalb wird keine Bedeutung aus den enthaltenen Pflanzen abgeleitet oder ergänzt.
Darf der MOC Extrakt eingenommen werden?
Nein. Laut aktueller Produktbeschreibung ist der MOC Extrakt nicht zur inneren Einnahme bestimmt.
Ist Akelei hochgiftig?
Eine pauschale Einstufung aller Akeleien als „hochgiftig“ wäre zu undifferenziert. Die Universität Zürich führt die wissenschaftlich gut dokumentierte Aquilegia vulgaris als schwach giftige Giftpflanze. Die konkrete Akeleiart dieses Produktes ist in der Produktdeklaration nicht näher ausgewiesen. Unabhängig davon ist der MOC Extrakt nicht zur inneren Einnahme bestimmt.
Welche Teile der Akelei werden verwendet?
Die Produktdeklaration nennt ausdrücklich Akeleiblätter und Akeleiblüten. Beide stammen laut aktueller Produktbeschreibung aus eigenem Anbau.
Welche Pflanzenstoffe sind für Akelei bekannt?
Für Aquilegia vulgaris wurden unter anderem verschiedene Flavonoide beschrieben, darunter Isocytisosid sowie Apigenin-, Luteolin-, Isovitexin- und Orientinverbindungen. Für den fertigen MOC Extrakt sind keine entsprechenden Einzelstoffgehalte ausgewiesen.
Was ist Isocytisosid?
Isocytisosid ist ein Flavonoidglykosid, das in wissenschaftlichen Untersuchungen von Aquilegia vulgaris als charakteristischer Bestandteil der oberirdischen Pflanzenteile beschrieben wurde.
Woher stammt die Brennnessel?
Die Brennnessel stammt laut aktueller Produktdeklaration aus eigenem Anbau.
Welche Brennnesselart wird verwendet?
Die aktuelle Produktdeklaration nennt lediglich Brennnessel und keinen botanischen Artnamen. Deshalb wird weder Urtica dioica noch Urtica urens ohne zusätzliche Herstellerbestätigung verbindlich als Produktart festgelegt.
Welche Galgantart wird verwendet?
Die Produktdeklaration nennt Galgantwurzel, aber keine botanische Art. Alpinia officinarum ist wissenschaftlich besonders gut untersucht und dient deshalb zur Einordnung der Galgant-Pflanzenchemie, ohne die verwendete Produktart verbindlich festzulegen.
Was ist Galangin?
Galangin ist ein natürliches Flavonoid und gehört zu den bekannten Pflanzenstoffen des wissenschaftlich untersuchten Kleinen Galgants Alpinia officinarum. Ein bestimmter Galangingehalt des MOC Extraktes ist nicht ausgewiesen.
Was ist Poleiminze?
Polei-Minze ist die Pflanzenart Mentha pulegium L. aus der Familie der Lippenblütler. Sie besitzt einen ausgeprägt aromatischen Pflanzencharakter und enthält je nach Herkunft unterschiedliche Monoterpene und weitere Pflanzenstoffe.
Was ist Pulegon?
Pulegon ist ein natürliches Monoterpen und kann insbesondere im ätherischen Öl der Poleiminze vorkommen. Die Konzentration ist stark vom Chemotyp abhängig. Für den MOC Extrakt ist kein bestimmter Pulegongehalt ausgewiesen.
Ist Poleiminzekraut dasselbe wie ätherisches Poleiminzenöl?
Nein. Ein pflanzliches Kraut beziehungsweise ein hydroalkoholischer Extrakt ist nicht mit einem hochkonzentrierten ätherischen Öl gleichzusetzen. Deshalb dürfen Gehalts- oder Toxizitätsdaten von Poleiminzenöl nicht direkt als Zusammensetzung des MOC Extraktes übernommen werden.
Wie hoch ist der Alkoholgehalt?
Der MOC Extrakt besitzt einen angegebenen Alkoholgehalt von 60 % vol.
Ist der Extrakt auf bestimmte Pflanzenstoffe standardisiert?
Eine Standardisierung auf Akeleiflavonoide, Brennnessel-Polyphenole, Galangin, Diarylheptanoide, Pulegon oder andere einzelne Naturstoffe ist in den aktuell vorliegenden Produktinformationen nicht ausgewiesen.
Können natürliche Unterschiede zwischen einzelnen Chargen auftreten?
Ja. Herkunft, Anbaubedingungen, Witterung, Erntezeitpunkt, Pflanzenteil und Extraktionsverfahren können das natürliche Stoffprofil aller vier Pflanzenrohstoffe beeinflussen. Bei einem nicht auf Einzelstoffe standardisierten Mehrpflanzen-Extrakt sind natürliche Unterschiede grundsätzlich möglich.
Produktdaten

MOC Extrakt auf einen Blick

  • •Produkt: MOC Extrakt
  • •Hersteller: Hildegard and more
  • •Artikelnummer: HAM031
  • •Füllmenge: 100 ml
  • •Pflanzliche Bestandteile: Akeleiblätter und -blüten aus eigenem Anbau, Brennnessel aus eigenem Anbau, Galgantwurzel, Poleiminzekraut
  • •Weitere Bestandteile: Alkohol, destilliertes Wasser
  • •Alkoholgehalt: 60 % vol.
  • •Verwendung: nicht zur inneren Einnahme bestimmt
  • •Form: alkoholischer Mehrpflanzen-Extrakt
  • •Verpackung: 100-ml-Braunglasflasche
  • •Verschluss: Pipettenaufsatz
  • •Herstelleranschrift: Hildegard and more, Caterina Cerasale, Johannes-Mauthe-Str. 14, 72458 Albstadt-Ebingen
Diesen Artikel haben wir am 23.03.2026 in unseren Katalog aufgenommen.
Kundenrezensionen
Durchschnittliche Bewertung: 0
Basierend auf 0 Bewertungen
Schreiben Sie die erste Kundenrezension!
Hersteller Informationen
Hildegard and more
Catherina Cerasale
Johannes-Mauthe-Str. 14
72458 Albstadt
DEUTSCHLAND

Telefon: (+49) 07431-9334147
E-Mail: info@hildegardandmore.de
Kontakt Hersteller
Hildegard and more
Caterina Cerasale
Johannes-Mauthe-Str. 14
72458 Albstadt
Germany

www.hildegardandmore.de
info@hildegardandmore.de
Zuletzt angesehen
MOC Extrakt, 100 ml
Lieferzeit: 1-3 Tage
(0)
23,40 EUR234,00 EUR pro Liter
inkl. 19 % MwSt. zzgl. Versandkosten