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Hopfen Extrakt, 100 ml

Art.Nr.: HAM045
Hopfen Extrakt, 100 ml
Hopfen Extrakt, 100 ml
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Produktbeschreibung
Hildegard and more
Hildegard and more · charaktervoller Pflanzenextrakt

Hopfen Extrakt – 100 ml

Hopfen ist weit mehr als der bekannte Rohstoff des Bierbrauens: Die traditionsreiche Kletterpflanze besitzt ein außergewöhnlich komplexes natürliches Stoffprofil aus charakteristischen Bitterstoffen, Prenylflavonoiden, Polyphenolen und aromatischen Pflanzenbestandteilen. Der Hopfen Extrakt von Hildegard and more verbindet Hopfen mit Alkohol und destilliertem Wasser zu einem klar formulierten flüssigen Pflanzenauszug. Der Extrakt enthält 60 % vol. Alkohol und wird in einer lichtschützenden 100-ml-Braunglasflasche mit praktischem Pipettenaufsatz angeboten.

Inhalt 100 ml
Pflanzenrohstoff Hopfen
Alkoholgehalt 60 % vol.
Klare Rezeptur

Hopfen, Alkohol und destilliertes Wasser

Der Hopfen Extrakt gehört zu den besonders übersichtlich zusammengesetzten Pflanzenextrakten von Hildegard and more. Im Mittelpunkt steht ein einzelner Pflanzenrohstoff.

Nach der aktuell vorliegenden Produktdeklaration enthält der Extrakt:

  • •Hopfen
  • •Alkohol
  • •destilliertes Wasser

Der Alkoholgehalt des fertigen Produktes beträgt 60 % vol.

Auf eine umfangreiche Mischung weiterer Kräuter oder Gewürze wird verzichtet. Dadurch bleibt der Pflanzencharakter des Hopfens klar im Mittelpunkt.

Auf einen Blick

Was den Hopfen Extrakt auszeichnet

Charakteristische Pflanze

Hopfen besitzt ein unverwechselbares Pflanzenprofil mit Bitterstoffen, Prenylflavonoiden, Polyphenolen und aromatischen Komponenten.

Reduzierte Zusammensetzung

Hopfen, Alkohol und destilliertes Wasser bilden eine übersichtliche und klar nachvollziehbare Rezeptur.

Braunglas mit Pipette

Die 100-ml-Braunglasflasche reduziert den direkten Lichteinfall und ermöglicht eine saubere und kontrollierte Entnahme kleiner Flüssigkeitsmengen.

Botanik

Humulus lupulus – der Echte Hopfen

Die wissenschaftlich bekannte Hopfenart trägt den botanischen Namen Humulus lupulus L. Sie gehört zur Familie der Hanfgewächse, den Cannabaceae.

Royal Botanic Gardens, Kew, führt Humulus lupulus als anerkannte Pflanzenart. Sein natürliches Verbreitungsgebiet reicht von Europa über große Teile des gemäßigten Asiens bis nach Nordiran und Nordafrika. Auch Deutschland gehört zum natürlichen Verbreitungsgebiet.

Hopfen ist eine mehrjährige Kletterpflanze. Die oberirdischen Triebe können innerhalb einer Vegetationsperiode mehrere Meter Länge erreichen, während die Pflanze aus ihrem mehrjährigen unterirdischen System jedes Jahr neu austreibt.

Eine botanische Besonderheit: Hopfen ist zweihäusig. Männliche und weibliche Blüten befinden sich normalerweise auf unterschiedlichen Pflanzen.

→ Humulus lupulus bei Royal Botanic Gardens, Kew

Der verwendete Pflanzenteil

Hopfen ist nicht automatisch gleich Hopfenzapfen

Für eine wissenschaftlich präzise Beschreibung muss zwischen der gesamten Hopfenpflanze und einzelnen Pflanzenteilen unterschieden werden.

Die aktuelle Produktdeklaration des Hildegard-and-more-Extraktes nennt allgemein „Hopfen“. Ein bestimmter Pflanzenteil wird dort nicht näher ausgewiesen.

Der pharmazeutisch und brautechnisch besonders bekannte Hopfenrohstoff sind die weiblichen Blütenstände beziehungsweise sogenannten Hopfenzapfen. Die Europäische Arzneimittel-Agentur bezeichnet diesen Rohstoff als Lupuli flos.

Die nachfolgenden wissenschaftlichen Informationen zu Hopfenzapfen, Lupulindrüsen und den darin angereicherten Naturstoffen dienen deshalb der Pflanzenkunde. Sie sind nicht als analytische Bestätigung zu verstehen, dass jeder beschriebene Stoff in diesem konkreten Extrakt in einer bestimmten Menge enthalten ist.

Hopfenzapfen

Die weiblichen Blütenstände als besonders stoffreicher Rohstoff

Die bekannten Hopfenzapfen sind botanisch die weiblichen Blütenstände der Hopfenpflanze. Sie werden auch als Strobili bezeichnet.

Innerhalb dieser Strukturen befinden sich kleine gelbliche Drüsen, die sogenannten Lupulindrüsen.

Diese spezialisierten Drüsen sind besonders reich an den Stoffgruppen, die den charakteristischen Hopfen ausmachen:

  • •α-Bittersäuren
  • •β-Bittersäuren
  • •Prenylflavonoiden
  • •flüchtigen Aroma- und Terpenverbindungen

Gerade diese besondere Kombination macht Hopfen phytochemisch außergewöhnlich.

Hopfenbitterstoffe

α-Säuren und β-Säuren – charakteristisch für Humulus lupulus

Zu den bekanntesten sekundären Pflanzenstoffen des Hopfens gehören die sogenannten Hopfenbittersäuren.

Sie werden traditionell in zwei Hauptgruppen eingeteilt:

  • •α-Säuren beziehungsweise Humulone
  • •β-Säuren beziehungsweise Lupulone

Zu den α-Säuren gehören unter anderem:

  • •Humulon
  • •Cohumulon
  • •Adhumulon

Bei den β-Säuren finden sich entsprechend Verbindungen aus der Lupulon-Gruppe.

Diese Naturstoffe gehören zu den besonders charakteristischen Bestandteilen von Hopfen und werden seit Jahrzehnten intensiv analytisch untersucht.

→ Wissenschaftlicher Review zur Analytik von Hopfen-α- und β-Säuren

Humulon & Lupulon

Woher die charakteristische Hopfenbitterkeit stammt

Hopfenbitterstoffe gehören zu den chemisch besonders interessanten Naturstoffen der Pflanze.

Die α-Säuren sind besonders eng mit dem bekannten bitteren Charakter des Hopfens verbunden. Beim Bierbrauen werden sie durch Hitze teilweise in sogenannte Iso-α-Säuren umgewandelt.

Ein alkoholischer Hopfenextrakt ist jedoch kein Bier und durchläuft nicht automatisch diesen thermischen Umwandlungsprozess. Deshalb dürfen Daten über Iso-α-Säuren in Bier nicht mit der Zusammensetzung dieses Pflanzenextraktes gleichgesetzt werden.

Auch zwischen unterschiedlichen Hopfensorten schwanken die Mengenverhältnisse von Humulonen und Lupulonen erheblich.

Für den Hopfen Extrakt von Hildegard and more ist keine Standardisierung auf α- oder β-Säuren ausgewiesen.

Xanthohumol

Ein besonders charakteristisches Prenylflavonoid des Hopfens

Ein Pflanzenstoff hat in der modernen Hopfenforschung besonders große Aufmerksamkeit erhalten: Xanthohumol.

Chemisch gehört Xanthohumol zu den prenylierten Chalconen beziehungsweise Prenylflavonoiden. Es gilt als ausgesprochen charakteristische Hopfenverbindung.

Xanthohumol wird besonders in den Lupulindrüsen weiblicher Hopfenblüten gebildet und kann gemeinsam mit weiteren prenylieren Pflanzenstoffen vorkommen.

Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen zugleich, dass sein Gehalt von Hopfensorte, Entwicklungsstadium, Rohstoff und Verarbeitung abhängt.

Eine Untersuchung verschiedener Hopfensorten dokumentierte, dass Xanthohumol sowie α- und β-Säuren während der Entwicklung der weiblichen Blütenstände zum reifen Hopfenzapfen zunehmend angereichert werden.

→ Bildung von Xanthohumol und Hopfenbittersäuren bei PubMed

Nicht standardisiert

Kein ausgewiesenes Xanthohumol-Präparat

Dass Xanthohumol ein charakteristischer Hopfenstoff ist, bedeutet nicht, dass jeder Hopfenextrakt eine definierte Menge davon enthält.

Der Gehalt wird unter anderem beeinflusst durch:

  • •Hopfensorte
  • •Pflanzenteil
  • •Erntezeitpunkt
  • •Lagerung
  • •Temperatur
  • •Extraktionsverfahren

Für den hier angebotenen Extrakt ist kein standardisierter Xanthohumolgehalt angegeben. Deshalb wird ausdrücklich keine konkrete Xanthohumolmenge genannt.

→ Review zu Xanthohumol und seiner Extraktion aus Hopfen

Weitere Prenylflavonoide

Isoxanthohumol und 8-Prenylnaringenin

Hopfen enthält neben Xanthohumol weitere prenylierte Flavonoide beziehungsweise verwandte Verbindungen.

Zu den wissenschaftlich besonders intensiv untersuchten gehören:

  • •Isoxanthohumol
  • •8-Prenylnaringenin

8-Prenylnaringenin ist wissenschaftlich vor allem deshalb interessant, weil es in Laboruntersuchungen eine ausgeprägte phytoöstrogene Aktivität zeigt.

Diese Information dient ausschließlich der phytochemischen Einordnung des Hopfens. Sie bedeutet weder, dass der vorliegende Extrakt einen bestimmten 8-Prenylnaringenin-Gehalt besitzt, noch dass daraus eine hormonelle Wirkung des Produktes abgeleitet werden kann.

Die tatsächliche Konzentration in einem konkreten Hopfenprodukt hängt stark von Rohstoff, Verarbeitung und chemischer Umwandlung anderer Hopfenbestandteile ab.

→ Wissenschaftlicher Review zu 8-Prenylnaringenin

Aromatischer Hopfen

Myrcen, Humulen und Caryophyllen

Neben den nichtflüchtigen Bitter- und Polyphenolverbindungen besitzt Hopfen ein komplexes ätherisches Pflanzenprofil.

Zu den häufig beschriebenen aromatischen Komponenten gehören beispielsweise:

  • •Myrcen
  • •α-Humulen
  • •β-Caryophyllen
  • •zahlreiche weitere Mono- und Sesquiterpene

Gerade Myrcen, α-Humulen und β-Caryophyllen gehören zu den besonders häufig untersuchten Komponenten des Hopfenaromas.

Die genaue Zusammensetzung unterscheidet sich jedoch stark zwischen Hopfensorten. Das erklärt einen Teil der enormen aromatischen Vielfalt, die unterschiedliche Hopfenpflanzen besitzen können.

→ Analyse von Hopfenextrakten und ätherischem Hopfenöl bei PubMed

Ein Name mit Pflanzenbezug

Humulen verdankt sogar dem Hopfen seinen Namen

Besonders schön zeigt sich die enge Verbindung zwischen Pflanzenkunde und Chemie beim α-Humulen.

Der Name des Sesquiterpens leitet sich von der botanischen Gattung Humulus ab.

α-Humulen ist zwar keineswegs ausschließlich im Hopfen vorhanden, gehört dort aber zu den besonders charakteristischen flüchtigen Pflanzenstoffen.

Gemeinsam mit β-Caryophyllen und Myrcen trägt es zum typischen aromatischen Profil vieler Hopfensorten bei.

Pflanzenteil entscheidet

Nicht alle Hopfenbestandteile sind überall gleich verteilt

Die Verteilung der charakteristischen Hopfenstoffe ist innerhalb der Pflanze nicht einheitlich.

Eine wissenschaftliche Untersuchung zeigte, dass α-Säuren, β-Säuren und Xanthohumol zwar besonders während der Entwicklung weiblicher Hopfenzapfen angereichert werden, aber teilweise auch in männlichen Blütenständen und ausgewachsenen Blättern nachweisbar sind.

Die Konzentrationen unterscheiden sich jedoch erheblich.

Genau deshalb wäre es wichtig, für eine vollständig analytische Produktbeschreibung zu wissen, welcher Hopfen-Pflanzenteil tatsächlich verarbeitet wurde. Solange die Herstellerdeklaration lediglich „Hopfen“ nennt, wird hier bewusst keine weitergehende Festlegung vorgenommen.

60 % vol. Alkohol

Hydroalkoholischer Pflanzenextrakt

Der Hopfen Extrakt von Hildegard and more besitzt einen angegebenen Alkoholgehalt von 60 % vol.

Ethanol und Wasser besitzen unterschiedliche chemische Lösungseigenschaften. Ihre Kombination eignet sich deshalb zur Extraktion verschiedener pflanzlicher Stoffgruppen.

Welche Komponenten tatsächlich in den fertigen Extrakt übergehen, hängt unter anderem ab von:

  • •verwendetem Pflanzenteil
  • •Hopfensorte
  • •Erntezeitpunkt
  • •Zerkleinerung
  • •Alkohol-Wasser-Verhältnis
  • •Pflanzen-Flüssigkeits-Verhältnis
  • •Extraktionsdauer
  • •Temperatur

Die Angabe „60 % vol.“ beschreibt deshalb den Alkoholgehalt des Produktes, nicht den Gehalt einzelner Hopfenstoffe.

Interessanter Vergleich

Auch die EMA beschreibt eine Hopfentinktur mit 60 % Ethanol

Die Europäische Arzneimittel-Agentur führt Hopfenzapfen unter der Bezeichnung Lupuli flos.

In der europäischen Pflanzenmonographie werden mehrere traditionelle Zubereitungsformen beschrieben. Dazu gehört unter anderem eine Tinktur im Verhältnis 1:5 mit Ethanol 60 % vol.

Dass auch der Hildegard-and-more-Extrakt einen Alkoholgehalt von 60 % vol. besitzt, ist botanisch und extraktionstechnisch interessant.

Beide Produkte dürfen jedoch nicht allein wegen desselben Alkoholgehaltes gleichgesetzt werden.

Für einen solchen Vergleich müssten insbesondere der tatsächlich verwendete Pflanzenteil, das Pflanzen-Extraktionsmittel-Verhältnis und das konkrete Herstellungsverfahren des Hildegard-and-more-Produktes bekannt sein.

→ Hopfenzapfen bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur

Europäische Pflanzenmonographie

Hopfenzapfen wissenschaftlich offiziell bewertet

Hopfen gehört zu den Pflanzen, die vom Committee on Herbal Medicinal Products der Europäischen Arzneimittel-Agentur wissenschaftlich bewertet wurden.

Die EMA-Monographie bezieht sich ausdrücklich auf die weiblichen Hopfenblüten beziehungsweise Hopfenzapfen von Humulus lupulus.

Dabei werden zerkleinerter oder pulverisierter Pflanzenrohstoff sowie verschiedene flüssige und trockene Extrakte berücksichtigt.

Diese pharmazeutische Bewertung dokumentiert die lange europäische Verwendung des Hopfens. Sie ist jedoch kein automatischer Wirksamkeitsnachweis für den hier angebotenen Hopfen Extrakt.

Die wissenschaftlichen und traditionellen Aussagen der Monographie gelten für genau definierte pflanzliche Arzneimittelzubereitungen.

Tradition

Hopfen war lange vor dem modernen Brauwesen eine bekannte Pflanze

Heute wird Hopfen fast automatisch mit Bier in Verbindung gebracht. Seine kulturgeschichtliche Bedeutung geht jedoch darüber hinaus.

Die Pflanze besitzt eine lange europäische Kräutertradition und wurde über Jahrhunderte in unterschiedlichen Pflanzenzubereitungen verwendet.

Gleichzeitig entwickelte sich Hopfen zu einem der wichtigsten Rohstoffe des Bierbrauens. Seine Bitterstoffe und ätherischen Bestandteile beeinflussen Bitterkeit, Aroma und weitere Eigenschaften des fertigen Bieres.

Moderne analytische Forschung ermöglicht heute einen wesentlich genaueren Blick auf die Hopfenpflanze: Humulone, Lupulone, Xanthohumol, Prenylflavonoide und zahlreiche Aromastoffe können getrennt identifiziert und untersucht werden.

Natürlich variabel

Hopfensorte und Ernte beeinflussen das Pflanzenprofil

Hopfen ist ein Naturprodukt und besitzt keine vollkommen konstante chemische Zusammensetzung.

Großen Einfluss haben beispielsweise:

  • •Hopfensorte beziehungsweise Genotyp
  • •Standort
  • •Klima und Witterung
  • •Entwicklungsstadium
  • •Erntezeitpunkt
  • •Trocknung und Lagerung
  • •verwendeter Pflanzenteil
  • •Extraktionsverfahren

Wissenschaftliche Untersuchungen verschiedener Hopfensorten zeigen deutliche Unterschiede bei α-Säuren, β-Säuren, Xanthohumol und Aromastoffen.

Bei einem nicht auf einzelne Stoffe standardisierten Pflanzenextrakt sind natürliche Unterschiede im Pflanzencharakter deshalb grundsätzlich nachvollziehbar.

Keine Einzelstoffstandardisierung

Komplexer Hopfenextrakt statt isolierter Pflanzenstoffe

Für den Hopfen Extrakt sind in den aktuell vorliegenden Produktinformationen keine definierten Gehalte einzelner Hopfenstoffe angegeben.

Insbesondere ist keine Standardisierung ausgewiesen auf:

  • •Humulon oder andere α-Säuren
  • •Lupulon oder andere β-Säuren
  • •Xanthohumol
  • •Isoxanthohumol
  • •8-Prenylnaringenin
  • •Myrcen
  • •α-Humulen
  • •β-Caryophyllen

Der Extrakt wird deshalb sachgerecht als komplexer Pflanzenauszug und nicht als standardisiertes Einzelstoffpräparat beschrieben.

Wissenschaftlich sauber eingeordnet

Hopfenforschung ist kein automatischer Wirksamkeitsnachweis

Hopfen und einzelne Hopfenbestandteile werden intensiv wissenschaftlich untersucht. Dazu gehören insbesondere Xanthohumol, Bitterstoffe und Prenylflavonoide.

Viele Forschungsergebnisse stammen jedoch aus:

  • •Labor- und Zelluntersuchungen
  • •Tiermodellen
  • •Studien mit isolierten Einzelstoffen
  • •standardisierten Forschungspräparaten

Solche Ergebnisse dürfen nicht pauschal auf einen handelsüblichen Pflanzenextrakt übertragen werden.

Die wissenschaftlichen Informationen auf dieser Seite dienen deshalb der Erklärung der Pflanze, ihrer besonderen Naturstoffe und ihres botanischen Profils – nicht als Heil-, Behandlungs- oder Vorbeugungsversprechen für den Hopfen Extrakt.

Verpackung

100 ml Braunglas mit Pipettenaufsatz

Der Hopfen Extrakt wird in einer 100-ml-Braunglasflasche mit Pipettenaufsatz angeboten.

Braunglas reduziert den direkten Lichteinfall auf den Flascheninhalt und eignet sich deshalb gut zur Aufbewahrung flüssiger Pflanzenextrakte.

Die Pipette ermöglicht eine saubere und kontrollierte Entnahme kleiner Flüssigkeitsmengen, ohne den gesamten Inhalt direkt aus der Flasche ausgießen zu müssen.

Nach jeder Entnahme sollte die Flasche wieder sorgfältig verschlossen werden.

Hildegard and more

Familienbetrieb aus Albstadt

Hildegard and more ist ein Familienbetrieb aus Albstadt-Ebingen auf der Schwäbischen Alb. Der eigene Herstellerbetrieb wurde nach Angaben des Unternehmens im November 2017 gegründet.

Der Hersteller verbindet traditionelle Naturkunde mit heutigen Produktformen. Zum Sortiment gehören unter anderem Kräuter, Gewürze, Tees, Kräuterweine und verschiedene Pflanzenextrakte.

Nach eigenen Angaben baut Hildegard and more einen Teil seiner Kräuter in der eigenen Gärtnerei auf der Schwäbischen Alb an und stellt daraus unterschiedliche Naturprodukte her. Für den Hopfen dieses konkreten Extraktes ist ein Eigenanbau in der aktuell verfügbaren Produktdeklaration jedoch nicht ausgewiesen.

→ Mehr über Hildegard and more

Aufbewahrung

Geschützt und gut verschlossen lagern

  • •In der Originalflasche aufbewahren.
  • •Nach jeder Entnahme sorgfältig verschließen.
  • •Vor direkter Sonneneinstrahlung schützen.
  • •Vor starker Wärme schützen.
  • •Außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • •Aufgrund des Alkoholgehaltes von offenen Flammen und Zündquellen fernhalten.
Weiterführende Quellen

Hopfen wissenschaftlich genauer betrachtet

Botanik

Taxonomische Einordnung und natürliches Verbreitungsgebiet von Humulus lupulus.

Royal Botanic Gardens, Kew

Kew Plants of the World Online öffnen →

Hopfenzapfen / Lupuli flos

Europäische Pflanzenmonographie und wissenschaftliche Bewertung der weiblichen Hopfenblüten von Humulus lupulus.

Europäische Arzneimittel-Agentur

EMA-Monographie öffnen →

Hopfenbitterstoffe

Wissenschaftlicher Review zur Analyse und Charakterisierung von α- und β-Säuren des Hopfens.

PubMed öffnen →

Xanthohumol & Hopfenstoffe

Aktueller Überblick über Bitterstoffe, Polyphenole und Prenylflavonoide der Gattung Humulus.

PubMed öffnen →

Xanthohumol-Extraktion

Wissenschaftlicher Review zu Xanthohumol und unterschiedlichen Verfahren zur Extraktion aus Hopfen.

PubMed öffnen →

Aromatische Hopfenbestandteile

Analytische Untersuchung von Myrcen, α-Humulen, β-Caryophyllen und weiteren Bestandteilen verschiedener Hopfenproben.

PubMed öffnen →

Entwicklung des Hopfenzapfens

Untersuchung der Bildung und Anreicherung von α-Säuren, β-Säuren, Desmethylxanthohumol und Xanthohumol während der Blütenentwicklung.

PubMed öffnen →

Hildegard and more

Offizielle Herstellerseite mit Informationen zum Familienbetrieb, zur eigenen Gärtnerei und zur Produktphilosophie.

Herstellerseite öffnen →

Häufige Fragen

Fragen zum Hopfen Extrakt

Was enthält der Hopfen Extrakt?
Die aktuell vorliegende Produktdeklaration nennt Hopfen, Alkohol und destilliertes Wasser. Der Alkoholgehalt des fertigen Extraktes beträgt 60 % vol.
Welche Hopfenart wird wissenschaftlich beschrieben?
Der Echte Hopfen trägt den botanischen Namen Humulus lupulus L. und gehört zur Familie der Hanfgewächse. Die aktuelle Produktdeklaration nennt allerdings lediglich „Hopfen“, weshalb der botanische Name nicht über die Herstellerangabe hinaus als zusätzliche Produktspezifikation ausgegeben wird.
Welcher Pflanzenteil wird für den Extrakt verwendet?
Die aktuelle Produktdeklaration spezifiziert den verwendeten Pflanzenteil nicht näher. Die wissenschaftlich und pharmazeutisch besonders bekannten Hopfenrohstoffe sind die weiblichen Blüten beziehungsweise Hopfenzapfen, die als Lupuli flos bezeichnet werden.
Was sind Hopfen-α-Säuren?
α-Säuren sind charakteristische Bitterstoffe des Hopfens. Dazu gehören unter anderem Humulon, Cohumulon und Adhumulon. Ein bestimmter α-Säure-Gehalt dieses Extraktes ist nicht ausgewiesen.
Was sind Hopfen-β-Säuren?
β-Säuren bilden eine weitere charakteristische Gruppe von Hopfenbitterstoffen und werden auch als Lupulone bezeichnet. Auch für diese Stoffgruppe ist im fertigen Produkt kein standardisierter Gehalt angegeben.
Was ist Xanthohumol?
Xanthohumol ist ein charakteristischer prenylierter Pflanzenstoff des Hopfens aus der Gruppe der Chalcone beziehungsweise Prenylflavonoide. Seine Konzentration kann je nach Hopfensorte, Pflanzenteil und Verarbeitung stark variieren.
Enthält der Extrakt Xanthohumol?
Xanthohumol ist für Humulus lupulus wissenschaftlich gut dokumentiert. Für den konkreten Hildegard-and-more-Extrakt ist jedoch kein Xanthohumol-Gehalt ausgewiesen. Ohne produktspezifische Analyse wird deshalb keine quantitative Aussage getroffen.
Was ist 8-Prenylnaringenin?
8-Prenylnaringenin ist ein prenylierter Flavonoid-Naturstoff, der im Zusammenhang mit Hopfen wissenschaftlich untersucht wird. In Laboruntersuchungen besitzt er phytoöstrogene Aktivität. Für diesen Extrakt ist kein entsprechender Gehalt ausgewiesen und daraus wird keine hormonelle Produktwirkung abgeleitet.
Welche Stoffe prägen das Hopfenaroma?
Für Hopfen werden zahlreiche flüchtige Pflanzenstoffe beschrieben. Besonders häufig untersucht werden Myrcen, α-Humulen und β-Caryophyllen. Das genaue Aromaprofil kann zwischen verschiedenen Hopfensorten stark schwanken.
Was ist Lupulin?
Lupulin bezeichnet die gelblichen Drüsensekrete beziehungsweise die Drüsenstrukturen in weiblichen Hopfenblüten. Dort werden viele der charakteristischen Hopfenstoffe wie Bitterstoffe, Prenylflavonoide und ätherische Bestandteile angereichert.
Gibt es eine offizielle wissenschaftliche Bewertung von Hopfen?
Ja. Die Europäische Arzneimittel-Agentur besitzt eine europäische Pflanzenmonographie zu Lupuli flos, also den weiblichen Blüten beziehungsweise Hopfenzapfen von Humulus lupulus. Diese betrifft definierte pflanzliche Arzneimittelzubereitungen und stellt keinen automatischen Wirksamkeitsnachweis für diesen konkreten Extrakt dar.
Beschreibt die EMA ebenfalls Hopfentinkturen mit 60 % Alkohol?
Ja. Die EMA-Monographie beschreibt unter anderem eine Tinktur aus Hopfenzapfen im Verhältnis 1:5 mit Ethanol 60 % vol. Das bedeutet jedoch nicht, dass der Hildegard-and-more-Extrakt mit dieser pharmazeutischen Tinktur identisch ist, da hierfür weitere Herstellungsparameter bekannt sein müssten.
Wie hoch ist der Alkoholgehalt des Produktes?
Der Hopfen Extrakt besitzt einen angegebenen Alkoholgehalt von 60 % vol.
Ist der Extrakt auf bestimmte Hopfenstoffe standardisiert?
Eine Standardisierung auf α-Säuren, β-Säuren, Xanthohumol, 8-Prenylnaringenin, Myrcen, Humulen oder andere einzelne Naturstoffe ist in den aktuell vorliegenden Produktinformationen nicht ausgewiesen.
Können natürliche Unterschiede zwischen einzelnen Chargen auftreten?
Ja. Hopfensorte, Standort, Witterung, Erntezeitpunkt, Pflanzenteil, Lagerung und Extraktionsverfahren können das natürliche Stoffprofil beeinflussen. Bei einem nicht auf Einzelstoffe standardisierten Pflanzenextrakt sind natürliche Unterschiede grundsätzlich möglich.
Warum wird der Extrakt in Braunglas abgefüllt?
Braunglas reduziert den direkten Lichteinfall auf den Flascheninhalt. Der Pipettenaufsatz ermöglicht zusätzlich eine saubere und kontrollierte Entnahme kleiner Flüssigkeitsmengen.
Produktdaten

Hopfen Extrakt auf einen Blick

  • •Produkt: Hopfen Extrakt
  • •Hersteller: Hildegard and more
  • •Artikelnummer: HAM045
  • •Füllmenge: 100 ml
  • •Pflanzlicher Bestandteil: Hopfen
  • •Pflanzenteil: in der aktuell vorliegenden Produktdeklaration nicht näher ausgewiesen
  • •Weitere Bestandteile: Alkohol, destilliertes Wasser
  • •Alkoholgehalt: 60 % vol.
  • •Form: alkoholischer Pflanzenextrakt
  • •Verpackung: 100-ml-Braunglasflasche
  • •Verschluss: Pipettenaufsatz
  • •Herstelleranschrift: Hildegard and more, Johannes-Mauthe-Str. 14, 72458 Albstadt-Ebingen
Diesen Artikel haben wir am 23.03.2026 in unseren Katalog aufgenommen.
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Hersteller Informationen
Hildegard and more
Catherina Cerasale
Johannes-Mauthe-Str. 14
72458 Albstadt
DEUTSCHLAND

Telefon: (+49) 07431-9334147
E-Mail: info@hildegardandmore.de
Kontakt Hersteller
Hildegard and more
Caterina Cerasale
Johannes-Mauthe-Str. 14
72458 Albstadt
Germany

www.hildegardandmore.de
info@hildegardandmore.de
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