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Artischocken Extrakt, 100 ml

Art.Nr.: HAM012
Artischocken Extrakt, 100 ml
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Produktbeschreibung
Hildegard and more
Hildegard and more · klassischer Bitterpflanzen-Auszug

Artischocken Extrakt – 100 ml

Die Artischocke gehört zu den bekanntesten Bitterpflanzen des Mittelmeerraums und besitzt ein bemerkenswert komplexes Spektrum natürlicher Pflanzenstoffe. Der Artischocken Extrakt von Hildegard and more ist ein alkoholischer Pflanzenauszug mit Artischockenkraut und einem Alkoholgehalt von 60 % vol. Abgefüllt wird er in einer lichtschützenden 100-ml-Braunglasflasche mit praktischem Pipettenverschluss.

Inhalt 100 ml
Pflanze Artischocke
Alkoholgehalt 60 % vol.
Traditionsreiche Bitterpflanze

Artischockenkraut mit charakteristischem Pflanzenprofil

Im Mittelpunkt dieses Extraktes steht Artischockenkraut. Die Artischocke ist nicht nur als mediterranes Gemüse bekannt, sondern besitzt auch eine lange Tradition als Bitterpflanze.

Charakteristisch ist das Zusammenspiel verschiedener natürlicher Stoffgruppen. Dazu gehören unter anderem phenolische Säuren, Flavonoide und Sesquiterpenlactone. Einige dieser Verbindungen tragen wesentlich zum kräftigen und teilweise ausgesprochen bitteren Pflanzencharakter der Artischocke bei.

Der Hildegard-and-more-Extrakt verbindet dieses Pflanzenmaterial mit einem Ethanol-Wasser-System und besitzt einen angegebenen Alkoholgehalt von 60 % vol.

Im Überblick

Was den Artischocken Extrakt auszeichnet

Klassische Bitterpflanze

Die Artischocke besitzt ein markantes Bitterprofil und gehört zu den botanisch und phytochemisch besonders interessanten Pflanzen des Mittelmeerraums.

60 % vol. Alkohol

Der flüssige Pflanzenauszug enthält 60 % vol. Alkohol. Ethanol-Wasser-Gemische werden traditionell zur Extraktion unterschiedlicher Pflanzenbestandteile eingesetzt.

Braunglas mit Pipette

Die 100-ml-Braunglasflasche reduziert den direkten Lichteinfall und ermöglicht über den Pipettenverschluss eine saubere und kontrollierte Entnahme.

Botanik

Cynara cardunculus – die Kulturartischocke

Die Kulturartischocke gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Botanisch wird sie heute Cynara cardunculus L. zugeordnet; die früher weit verbreitete Bezeichnung Cynara scolymus L. begegnet weiterhin häufig in Fachliteratur, Produktinformationen und älteren Monographien.

Die Artischocke stammt aus dem mediterranen Kulturraum und ist eng mit der Wilden beziehungsweise Kardonen-Artischocke verwandt.

Die Pflanze bildet große, tief eingeschnittene Blätter und imposante Blütenstände. Der als Gemüse bekannte Artischockenkopf ist botanisch ein noch nicht vollständig entwickelter Blütenstand mit zahlreichen fleischigen Hüllblättern.

Für pflanzenkundliche und pharmazeutische Untersuchungen spielen dagegen insbesondere die Blätter und andere oberirdische Pflanzenteile eine wichtige Rolle.

→ Artischockenblatt bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur

Bitterstoffe

Cynaropicrin – verantwortlich für ausgeprägte Bitterkeit

Wenn von den Bitterstoffen der Artischocke gesprochen wird, ist Cynaropicrin besonders interessant. Dieser natürliche Pflanzenstoff gehört zur Gruppe der Sesquiterpenlactone.

Cynaropicrin besitzt einen ausgeprägt bitteren Geschmack und gilt als einer der charakteristischen Bitterstoffe verschiedener Cynara-Pflanzenteile. Wissenschaftliche Untersuchungen haben Cynaropicrin insbesondere in Artischockenblättern nachgewiesen.

Die Konzentration kann allerdings erheblich schwanken. Pflanzensorte, verwendeter Pflanzenteil, Entwicklungsstadium, Erntezeitpunkt, Lagerung und Extraktionsverfahren beeinflussen das tatsächliche Stoffprofil.

Deshalb wäre es nicht seriös, allein aus dem bitteren Geschmack eines Extraktes auf einen bestimmten Cynaropicrin-Gehalt zu schließen. Eine konkrete Mengenangabe wäre nur mit einer produktspezifischen Analyse möglich.

→ Aktuelle phytochemische Untersuchung von Artischockenblättern

Bekannter Pflanzenstoff

Cynarin – eng mit der Artischocke verbunden

Kaum ein Pflanzenstoff wird so häufig mit der Artischocke in Verbindung gebracht wie Cynarin. Chemisch handelt es sich um eine Dicaffeoylchinasäure, genauer um 1,3-Dicaffeoylchinasäure.

Cynarin gehört zur größeren Gruppe der Caffeoylchinasäuren. Diese phenolischen Pflanzenstoffe sind in verschiedenen Teilen der Artischocke nachgewiesen worden.

Dabei ist eine wichtige Differenzierung sinnvoll: Cynarin ist zwar ein charakteristischer und häufig genannter Artischockenbestandteil, aber keineswegs immer der mengenmäßig dominierende Pflanzenstoff. Aktuelle Analysen zeigen, dass Cynarin je nach Pflanzenmaterial teilweise nur in Spuren nachweisbar sein kann.

Bei bestimmten Artischockenblättern kann beispielsweise Chlorogensäure in deutlich größeren Mengen auftreten.

Für den Artischocken Extrakt von Hildegard and more ist kein standardisierter Cynarin-Gehalt ausgewiesen. Daher geben wir bewusst keinen festen Cynarin-Wert an.

Phenolische Pflanzenstoffe

Chlorogensäure und Caffeoylchinasäuren

Artischocken enthalten verschiedene sogenannte Caffeoylchinasäuren. Zu dieser Stoffgruppe gehören sowohl Chlorogensäure als auch mehrere Dicaffeoylchinasäuren.

Die Chlorogensäure wird chemisch als 5-O-Caffeoylchinasäure bezeichnet. Sie kommt nicht ausschließlich in Artischocken vor, sondern ist ein weit verbreiteter natürlicher Pflanzenstoff.

Analysen verschiedener Artischockengewebe zeigen deutlich, dass Zusammensetzung und Konzentration der Polyphenole vom untersuchten Pflanzenteil und von der Sorte abhängen. Zu den häufig beschriebenen Verbindungen gehören:

  • •Chlorogensäure
  • •Cynarin
  • •weitere Caffeoylchinasäuren
  • •Luteolin-Glykoside

Eine Untersuchung verschiedener Artischockensorten und Pflanzenteile bestätigte insbesondere Chlorogensäure, Cynarin sowie verschiedene Luteolinverbindungen als wichtige Polyphenole.

→ Studie zu Polyphenolen verschiedener Artischockengewebe bei PubMed

Flavonoide

Luteolin und seine natürlichen Verbindungen

Auch Flavonoide gehören zum natürlichen Inhaltsstoffspektrum der Artischocke. Besonders häufig werden in wissenschaftlichen Analysen Luteolin und verschiedene Luteolin-Glykoside beschrieben.

Zu den nachgewiesenen Verbindungen gehören beispielsweise Luteolin-7-O-glucosid, das auch als Cynarosid bezeichnet wird, sowie weitere Flavonoid-Glykoside.

Flavonoide sind eine sehr große Gruppe sekundärer Pflanzenstoffe. Sie kommen in zahlreichen Kräutern, Gemüsearten und Früchten vor und erfüllen in der Pflanze unterschiedliche Funktionen.

Welche Luteolinverbindungen im fertigen Hildegard-and-more-Extrakt tatsächlich enthalten sind und in welcher Konzentration, ist ohne produktspezifische Analyse nicht bestimmbar.

Komplexe Pflanzenchemie

Artischocke besteht nicht nur aus Cynarin

Artischocke wird in vereinfachten Produktdarstellungen häufig beinahe auf Cynarin reduziert. Botanisch und chemisch wird das der Pflanze jedoch nicht gerecht.

Wissenschaftliche Übersichtsarbeiten beschreiben ein wesentlich breiteres Spektrum natürlicher Bestandteile, darunter:

  • •Caffeoylchinasäuren
  • •andere phenolische Säuren
  • •Flavonoide wie Luteolin- und Apigeninverbindungen
  • •Sesquiterpenlactone wie Cynaropicrin
  • •weitere Terpenverbindungen

Auch hier unterscheiden sich Blätter, Stängel, Blütenstände und andere Pflanzenteile erheblich voneinander. Ein Artischockenextrakt sollte deshalb als komplexer Pflanzenauszug und nicht als Lösung eines einzigen „Wirkstoffs“ verstanden werden.

→ Wissenschaftlicher Überblick zu Inhaltsstoffen der Artischocke

Was bedeutet „Artischockenkraut“?

Produktangabe und Arzneidroge sind nicht dasselbe

Auf diesem Produkt wird Artischockenkraut als pflanzlicher Bestandteil angegeben. Diese Bezeichnung übernehmen wir entsprechend der Produktdeklaration.

Davon zu unterscheiden ist die pharmazeutische Arzneidroge Cynarae folium. Damit werden speziell die getrockneten ganzen oder geschnittenen Blätter von Cynara cardunculus bezeichnet.

Auch die Europäische Arzneimittel-Agentur beschäftigt sich in ihrer Pflanzenmonographie ausdrücklich mit Artischockenblättern und daraus hergestellten definierten Zubereitungen.

Die dortigen Angaben dürfen deshalb nicht ohne Weiteres mit einem beliebigen Artischockenkraut-Extrakt gleichgesetzt werden.

Alkoholischer Auszug

Warum Ethanol und Wasser Pflanzenstoffe lösen können

Ethanol-Wasser-Gemische gehören zu den klassischen Extraktionsmedien für pflanzliche Rohstoffe.

Das ist chemisch sinnvoll, weil Wasser und Ethanol unterschiedliche Lösungseigenschaften besitzen. Durch ihre Kombination kann ein breiteres Spektrum pflanzlicher Verbindungen in die flüssige Phase übergehen.

Wie viel tatsächlich extrahiert wird, hängt von zahlreichen Faktoren ab:

  • •verwendetem Pflanzenteil
  • •Pflanzensorte und Erntezeitpunkt
  • •Zerkleinerungsgrad
  • •Alkohol-Wasser-Verhältnis
  • •Extraktionsdauer
  • •Temperatur
  • •Verhältnis zwischen Pflanzenmaterial und Extraktionsflüssigkeit

Der Artischocken Extrakt von Hildegard and more besitzt einen angegebenen Alkoholgehalt von 60 % vol.

Forschung

Artischockenblatt ist wissenschaftlich gut dokumentiert

Die Artischocke gehört zu den Pflanzen, zu denen umfangreiche wissenschaftliche Literatur verfügbar ist. Insbesondere Artischockenblätter und daraus gewonnene Extrakte wurden phytochemisch und pharmakologisch intensiv untersucht.

Auch die Europäische Arzneimittel-Agentur hat Cynarae folium wissenschaftlich bewertet und eine europäische Pflanzenmonographie veröffentlicht.

Die EMA bezieht sich dabei auf genau definierte Artischockenblatt-Zubereitungen, darunter auch bestimmte Flüssigextrakte.

Diese Arzneimittelmonographie ist jedoch kein Wirksamkeitsnachweis für den hier angebotenen Artischocken Extrakt. Die Zusammensetzung und Zweckbestimmung eines konkreten Produktes müssen separat beurteilt werden.

→ Europäische Arzneimittel-Agentur: Cynarae folium

Tradition

Eine Pflanze mit langer Geschichte

Die Artischocke ist seit Jahrhunderten Bestandteil der mediterranen Kultur. Dabei ist sie sowohl als Lebensmittel als auch als traditionelle Pflanzenzubereitung bekannt.

Ihr ausgeprägter Bittercharakter machte insbesondere die Blätter und oberirdischen Pflanzenteile für die historische Kräuterkunde interessant.

Moderne analytische Methoden erlauben heute einen wesentlich genaueren Blick auf dieses Pflanzenprofil. Statt lediglich von „Bitterstoffen“ zu sprechen, können zahlreiche einzelne Verbindungen wie Cynaropicrin, Chlorogensäure, Cynarin und verschiedene Flavonoide identifiziert werden.

Traditionelle Verwendung und heutige wissenschaftliche Erkenntnisse sind dabei voneinander zu unterscheiden: Eine historische Überlieferung allein begründet keine medizinische Wirkung eines konkreten Produktes.

Natürlich variabel

Warum Pflanzenextrakte von Charge zu Charge unterschiedlich sein können

Pflanzen sind Naturprodukte. Ihr chemisches Profil ist daher nicht vollkommen konstant.

Bei Artischocken wurde wissenschaftlich gezeigt, dass sich die Konzentrationen einzelner Polyphenole und Bitterstoffe abhängig von Sorte, Pflanzenteil und Entwicklungsstadium deutlich unterscheiden können.

Auch Erntebedingungen, Trocknung, Lagerung und Extraktionsverfahren wirken sich auf das spätere Stoffprofil eines Auszugs aus.

Leichte natürliche Unterschiede in Farbe, Geruch oder Geschmacksprofil sind bei einem nicht auf einzelne Pflanzenstoffe standardisierten Extrakt deshalb grundsätzlich plausibel.

Verpackung

100 ml Braunglas mit Pipettenverschluss

Der Artischocken Extrakt wird in einer 100-ml-Braunglasflasche mit Pipettenverschluss angeboten.

Braunglas reduziert den direkten Einfall kurzwelligen und sichtbaren Lichts auf den Flascheninhalt und ist deshalb eine bewährte Verpackung für flüssige Pflanzenprodukte.

Die Pipette ermöglicht die kontrollierte Entnahme kleiner Flüssigkeitsmengen, ohne dass der gesamte Flascheninhalt ausgegossen werden muss.

Nach jeder Entnahme sollte die Flasche wieder sorgfältig verschlossen werden.

Hildegard and more

Familienbetrieb aus Albstadt

Hildegard and more ist ein Familienbetrieb aus Albstadt auf der Schwäbischen Alb. Die Geschichte des eigenen Herstellerbetriebes begann nach Angaben des Unternehmens im Jahr 2017.

Im Mittelpunkt stehen Produkte aus dem Umfeld traditioneller Natur- und Pflanzenkunde sowie Hildegards von Bingen. Der Hersteller verbindet dabei historische Inspiration mit heutigen Produktformen.

Nach eigener Darstellung werden einige Kräuter sogar in der eigenen Gärtnerei angebaut und zahlreiche Produkte mit besonderem Augenmerk auf Rohstoffauswahl und Verarbeitung hergestellt.

→ Mehr über Hildegard and more

Sachlich eingeordnet

Pflanzenforschung ist kein automatischer Produktnachweis

Für Artischocke, Artischockenblätter und einzelne Pflanzenbestandteile existiert eine umfangreiche wissenschaftliche Forschung. Dabei wurden verschiedenste biologische Eigenschaften untersucht.

Solche Ergebnisse beziehen sich jedoch auf bestimmte Extrakte, isolierte Pflanzenstoffe, Konzentrationen oder Versuchsanordnungen. Sie lassen sich nicht automatisch auf jeden Artischockenextrakt übertragen.

Deshalb beschreiben wir hier ausführlich die bekannte Pflanzenchemie der Artischocke, ohne daraus eine unbelegte Heil-, Vorbeugungs- oder Behandlungswirkung für dieses Produkt abzuleiten.

Hinweise

Sorgfältige Handhabung und Aufbewahrung

  • •In der Originalflasche aufbewahren.
  • •Nach jeder Entnahme sorgfältig verschließen.
  • •Vor direkter Sonneneinstrahlung und starker Wärme schützen.
  • •Außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • •Aufgrund des hohen Alkoholgehaltes von offenen Flammen und Zündquellen fernhalten.

Menschen mit bekannten Allergien gegen Korbblütler sollten bei Produkten mit Artischocke grundsätzlich besondere Vorsicht walten lassen. Für die konkrete Verwendung sind die Angaben und Hinweise auf dem Produkt maßgeblich.

Weiterführende Quellen

Artischocke wissenschaftlich genauer betrachtet

Europäische Arzneimittel-Agentur

Europäische Pflanzenmonographie und wissenschaftliche Bewertung von Artischockenblättern beziehungsweise Cynarae folium.

EMA-Informationen öffnen →

Polyphenole der Artischocke

Untersuchung verschiedener Artischockensorten und Pflanzenteile auf Chlorogensäure, Cynarin und verschiedene Luteolinverbindungen.

Journal of Food Science, 2012

PubMed öffnen →

Aktuelle Analyse von Artischockenblättern

Phytochemische Untersuchung mit Nachweisen unter anderem von Chlorogensäure, Cynarin, Cynarosid und Cynaropicrin.

Studie bei PubMed Central öffnen →

Umfassender Artischocken-Review

Übersichtsarbeit zu phenolischen Säuren, Flavonoiden, Terpenen und weiteren Inhaltsstoffgruppen verschiedener Artischocken-Pflanzenteile.

Review bei PubMed Central öffnen →

Hildegard and more

Offizielle Herstellerseite mit Informationen zum Familienbetrieb, zur Philosophie und zum Sortiment.

Hersteller-Shop öffnen →

Häufige Fragen

Fragen zum Artischocken Extrakt

Was enthält der Artischocken Extrakt?
Nach der aktuellen Produktdeklaration handelt es sich um einen flüssigen Pflanzenauszug mit Artischockenkraut und Alkohol. Der Alkoholgehalt beträgt 60 % vol.
Welche Artischocke wird botanisch verwendet?
Die Kulturartischocke wird botanisch Cynara cardunculus L. zugeordnet. In wissenschaftlicher Literatur findet sich weiterhin häufig das Synonym Cynara scolymus L.
Was ist Cynarin?
Cynarin ist eine natürlich vorkommende Dicaffeoylchinasäure, die in Artischocken nachgewiesen wurde. Sie gehört zu den bekanntesten mit der Artischocke verbundenen Pflanzenstoffen. Ihr Gehalt kann jedoch je nach Pflanzenteil und Verarbeitung stark variieren.
Ist Cynarin der wichtigste Inhaltsstoff jeder Artischocke?
Nein. Artischocken enthalten ein komplexes Gemisch unterschiedlicher Stoffe. Je nach Pflanzenteil und Probe können beispielsweise Chlorogensäure, andere Caffeoylchinasäuren, Flavonoide oder Cynaropicrin stärker vertreten sein. Aktuelle Untersuchungen fanden Cynarin in manchen Blattproben sogar nur in Spuren.
Was macht die Artischocke bitter?
Zum charakteristischen Bitterprofil tragen insbesondere Sesquiterpenlactone bei. Ein wichtiger Vertreter ist Cynaropicrin, das für seinen stark bitteren Geschmack bekannt ist.
Welche weiteren Pflanzenstoffe sind bekannt?
Für Artischocken sind unter anderem Chlorogensäure und weitere Caffeoylchinasäuren, Flavonoide wie Luteolin- und Apigeninverbindungen sowie unterschiedliche Terpenverbindungen beschrieben.
Ist der Extrakt auf Cynarin oder Cynaropicrin standardisiert?
Eine entsprechende Standardisierung ist in den vorliegenden Produktangaben nicht ausgewiesen. Deshalb geben wir keinen festen Cynarin-, Cynaropicrin- oder sonstigen Pflanzenstoffgehalt an.
Wie hoch ist der Alkoholgehalt?
Der Artischocken Extrakt besitzt einen angegebenen Alkoholgehalt von 60 % vol.
Warum wird Alkohol für den Pflanzenauszug verwendet?
Ethanol und Wasser besitzen unterschiedliche Lösungseigenschaften. In Kombination können sie verschiedene pflanzliche Stoffgruppen aus dem Ausgangsmaterial lösen und werden deshalb häufig zur Herstellung flüssiger Pflanzenextrakte eingesetzt.
Gibt es eine offizielle wissenschaftliche Bewertung der Artischocke?
Ja. Die Europäische Arzneimittel-Agentur besitzt eine Pflanzenmonographie zu Artischockenblättern beziehungsweise Cynarae folium. Diese bezieht sich auf definierte pflanzliche Arzneimittelzubereitungen und ist kein automatischer Wirksamkeitsnachweis für diesen konkreten Extrakt.
Warum wird der Extrakt in Braunglas abgefüllt?
Braunglas reduziert den Lichteinfall auf den Flascheninhalt. Der Pipettenverschluss ermöglicht zusätzlich eine saubere und kontrollierte Entnahme kleiner Flüssigkeitsmengen.
Können natürliche Unterschiede zwischen einzelnen Chargen auftreten?
Ja. Artischocke ist ein natürlicher Pflanzenrohstoff. Sorte, Anbau, Pflanzenteil, Erntezeitpunkt und Verarbeitung können Farbe, Geruch, Bitterkeit und Pflanzenstoffprofil beeinflussen.
Produktdaten

Artischocken Extrakt auf einen Blick

  • •Produkt: Artischocken Extrakt
  • •Hersteller: Hildegard and more
  • •Artikelnummer: HAM012
  • •Füllmenge: 100 ml
  • •Pflanzlicher Bestandteil: Artischockenkraut
  • •Botanische Einordnung: Cynara cardunculus L. / Artischocke
  • •Alkoholgehalt: 60 % vol.
  • •Form: alkoholischer Pflanzenauszug
  • •Verpackung: 100-ml-Braunglasflasche
  • •Verschluss: Pipettenverschluss
  • •Herstelleranschrift: Hildegard and more, Johannes-Mauthe-Str. 14–16, 72458 Albstadt-Ebingen
Diesen Artikel haben wir am 08.02.2024 in unseren Katalog aufgenommen.
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Hersteller Informationen
Hildegard and more
Catherina Cerasale
Johannes-Mauthe-Str. 14
72458 Albstadt
DEUTSCHLAND

Telefon: (+49) 07431-9334147
E-Mail: info@hildegardandmore.de
Kontakt Hersteller
Hildegard and more
Caterina Cerasale
Johannes-Mauthe-Str. 14
72458 Albstadt
Germany

www.hildegardandmore.de
info@hildegardandmore.de
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